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| Denis Lépée , Yves Jégo |
| 1661 |
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Verlag: dtv
Format: Paperback, 477 S.
ET: D 11/2007
Preis: 14,00 €
ISBN: 978-3-423-24631-6
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| Klapptext: |
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Paris 1661. Kardinal Mazarin, der als Erster Minister des Königs zwanzig Jahre lang die Geschicke des Landes bestimmte, hat nur noch wenige Tage zu leben. Das Ringen um seine Nachfolge hat begonnen. Der mächtige Finanzminister Fouquet hat die besten Aussichten, den großen Kardinal zu beerben. Colbert, Mazarins engster Vertrauter, will das nicht hinnehmen und spinnt eine Intrige nach der anderen, um Fouquet zu stürzen.
Gegen seinen Willen wird der junge Adlige Gabriel de Pontbriand in diesen Machtkampf hineingezogen: Der Sekretär von Molières Theatertruppe findet zufällig eine Ledermappe mit verschlüsselten Dokumenten, die bei einem Einbruch in Mazarins Privatkabinett entwendet worden ist. Als er auf einem der Papiere die Unterschrift seines tot geglaubten Vaters entdeckt, beginnt er Nachforschungen anzustellen. Er sticht in ein Wespennest, denn alle sind hinter der Mappe her. Gabriel kann nur auf die Hilfe der schönen Louise de la Vallière zählen, für die auch der junge Ludwig XIV. entflammt ist. Unter Einsatz ihres Lebens versuchen die beiden ein seit Jahrhunderten sorgsam gehütetes Geheimnis zu lüften. Vom Erfolg ihres Unternehmens hängt das Schicksal Frankreichs und des Sonnenkönigs ab ...
„Unheimlich fesseln [...] Ein Roman, den man wie ein Sonnenkönig genießen sollte.“ PARIS MATCH
„Das ist ein so packendes Abenteuer, dass die drei Musketiere mit Vergnügen zu ihrem Federbusch gegriffen hätten.“ LE FIGARO MAGAZINE |
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| Biographie: |
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Yves Jégo, 1961 in Besançon geboren, ist Bürgermeister von Montereau-Fault-Yonne im Départment Seine-et-Marne, Abgeordneter in der Nationalversammlung und Nationalsekretär des Parteienbündnisses UMP.
Denis Lépé, 1968 geboren, hat am Institut d’études politiques in Paris studiert, war danach zehn Jahre in der Politik tätig und arbeitet inzwischen als Projektmanager für ein führendes Umwelttechnikunternehmen.
„1661“ ist der erste gemeinsam geschriebene Roman der beiden langjährigen Freunde, der Frankreichs Leser begeisterte und die französischen Bestsellerlisten eroberte. |
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| Grosse-Literatur.de-Rezensionen: |
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Es ist erstaunlich mit wie viel historischen Details dieser Roman aufwartet. Denn neben den fiktiven Teilen dieses Romans lernt der Leser hier eine ganze Menge über die damaligen Staatsoberhäupter und Personen des Hofes kennen. Und schlägt man in Geschichtsbüchern (oder Wikipedia ;-)) die verschiedenen Figuren nach, so wird einem schnell klar, das nicht nur die meisten wirklich existierten, sondern in diesem Roman auch ein kleiner Anriss ihres Lebens wiedergegeben wird (wenn auch manche vielleicht etwas fiktiv angereichert).
Zwischen die recht unterhaltsamen Seiten des "Geschichtsbuchs" mischen die Autoren die gehörige Portion Fiktion, die den Roman schließlich nicht nur lesbar, sondern auch zu manchen Teilen fesselnd macht. Da lesen wir von einer verdeckt arbeitenden Bruderschaft, dem Geheimnis um das 5. Evangelium und fiktiven Personen, die dem Leser schließlich ans Herz wachsen. Das dies jedoch erst gegen Mitte des Buches geschieht ist für den ein oder anderen Leser hier sicher eine Geduldsprobe.
"1661" ist randvoll gespickt mit politischen Intrigen und persönlichen Schicksalen; ein Roman, der einem sehr gut die Zeit vertreibt und der den Leser auf eine Reise ins barocke Frankreich mitnimmt und eine kleine Weile nicht mehr loslässt.
Nebenbei werden Orte und Schauplätze sehr schön detailliert wiedergegeben, sodass man als Leser nicht nur in diese Welt eintauchen, sondern sie auch sehr schön bildlich vor seinem inneren Auge sehen kann.
Auch wenn ich schon fesselndere Romane gelesen habe, so bleibt dieses Buch doch sehr positiv in meinen Gedanken zurück, und vielleicht beschert uns das doch recht offene Ende ja bald einen Nachfolger?
Sandra Kuhn, Grosse-Literatur.de
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