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| Jennifer Ackerman |
| 24 Stunden |
| Ein Tag im Leben deines Körpers |
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Original: Sex Sleep Eat Drink Dream. A Day in the Life of your Body
Verlag: Rowohlt
Format: gebunden, 320 S.
ET: 01 / 2009
Preis: 19,90 €
ISBN: 978-3-498-00078-3
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| Klapptext: |
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Wann ist die beste Zeit für empfindsamen Sex und wann, zum Zahnarzt zu gehen? Die Autorin verrät uns die beste Tageszeit, einen Cocktail zu schlürfen, wann die Leber effizient arbeitet, ebenso wie die günstigste Zeit für schwierige Besprechungen, wann die Konzentration einen spätmorgendlichen Höhepunkt erreicht. Jennifer Ackerman nimmt uns mit auf eine fabelhafte und beispiellose Tour durch den menschlichen Körper und erläutert lebendig, anschaulich und überaus unterhaltsam alle Körper-, Sinnes- und Gehirnfunktionen, die im Tagesablauf üblicherweise stattfinden. Lieben, Essen, Schlafen, Träumen - zu all diesen Bereichen bereitet die Autorin die neuesten internationalen Forschungsergebnisse der letzten zehn Jahre auf. Insbesondere die chronobiologische Forschung bietet "News you can use" und kann dem Leser überraschend viele hilfreiche praktische Hinweise geben.
Verblüffend, lehrreich, unterhaltsam. |
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| Biographie: |
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| Jennifer Ackerman schreibt für "National Geographic" und die "New York Times". |
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| Grosse-Literatur.de-Rezensionen: |
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Was passiert zu welcher Tageszeit in unserem Körper, und warum? Die Autorin schildert viele verschiedene Vorgänge unseres Körpers über den Tag verteilt und erklärt anschaulich, warum uns bestimmte Aufgaben zu bestimmten Tageszeiten leichter fallen, wie verschiedene Prozesse im Körper gesteuert werden und lässt uns staunen über das Wunderwerk Mensch. Das Gelesene lässt uns den eigenen Körper besser verstehen: warum z.B. diese bleierne Müdigkeit nach dem Mittagessen jeden von uns heimsucht, was beim Kauen alles vor sich geht, weshalb so viele Bakterien in uns eine so wichtige Rolle spielen, warum das sprichwörtlich gemeinte „drüber schlafen“ gar nicht mal nur eine Redewendung ist und wie man sich erkältet.
Jennifer Ackermann schafft es dabei oftmals das Geschehen im menschlichen Körper spannend anhand von wissenschaftlichen Versuchen und Tests zu erzählen. Wirklich praktisch ist die Einteilung in die verschiedenen Tageszeiten, durch die man einen umfassenden Überblick erhält und sich vieles besser merken kann.
Ich war so begeistert, dass ich viele gelesene Dinge über unseren Körper Freunden und Bekannten weitererzählte, denn über unbewusste Vorgänge, wie z.B. das Kauen, macht man sich kaum Gedanken, und doch ist es recht spannend zu wissen, was die Zunge oder die Bakterien alles leisten und wie das Schlucken vor sich geht.
Bei allen Vorgängen im Körper spielt natürlich unser Gehirn eine wesentliche Rolle. Auch dies vermittelt Jennifer Ackermann recht anschaulich, wenngleich sie vorallem in diesen Kapiteln mit einer Unmenge an Fremdworten daher kommt, für die es durchaus auch eine deutsche Entsprechung gegeben hätte.
Einen schalen Geschmack hinterlässt Jennifer Ackermanns Streifzug durch den menschlichen Körper jedoch: Sehr, sehr oft greift sie in ihren Begründungen auf Tierversuche zurück, die diese oder jene wissenschaftliche Vermutung festigen. Als Tierfreund muss ich zugeben, dass mich dieser Ausflug recht nachdenklich und bisweilen sogar etwas schockiert hat; man darf sich gar nicht vorstellen, für wieviele andere unzählige Versuche Tiere mit ihrem Leben zahlten.
Dass die Autorin diese Experimente vorallem in das Buch eingebracht hat um das Wissen umfassend zu erklären, ist mir durchaus bewusst – und doch kann ich mich damit nicht so recht anfreunden.
Dennoch bleibt „24 Stunden – Ein Tag im Leben deines Körpers“ ein Buch, dass nicht nur an der Oberfläche kratzt, sondern bewusst auf Details eingeht und so die verschiedensten Funktionen des menschlichen Körpers anschaulich und verständlich erklärt.
Fazit: Jennifer Ackermann hat einige Prozesse des Körpers ausgewählt und diese sehr detailliert geschildert. Dies ist ihr bemerkenswert gut und gänzlich ohne Längen gelungen. Lesenswert!
Sandra Kuhn, Grosse-Literatur.de
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