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| Rolf D. Sabel |
| Agrippinas Geheimnis |
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Verlag: R. Brockhaus
Format: gebunden, 320 S.
ET: D 2003
Preis: 15,90 €
ISBN: 3-417-24742-X
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| Klapptext: |
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| Köln im Jahre 53 nach Christus: Eine geheimnisvolle Mordserie sorgt für große Unruhe. Das Motiv ist völlig unklar - aber alle Opfer tragen ein blutiges "N" auf ihrer Stirn. Der Prätorianertribun Marcus Valerius Aviola wird aus dem fernen Rom nach Germanien geschickt, um die Mordserie aufzuklären. Doch bereits vor seiner Abreise versucht man, ihn aus dem Weg zu schaffen. In Köln angekommen, stößt er überall auf eine Mauer des Schweigens. Schließlich entdeckt er, was die Opfer verbindet: Sie gehören alle eine neuen orientalischen Sekte an, die einen Schreinersohn anbetet ... |
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| Grosse-Literatur.de-Rezensionen: |
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Da Historische Romane zu meinen Lieblings-Genres gehören, bin ich in dieser Sparte sehr anspruchsvoll. Das Geschehen und die Sprache müssen mich bald in die handelnde Zeit versetzen, und wenn schon nicht sofort zu Beginn, dann doch wenigstens nach den ersten hundert Seiten.
Doch dieser Roman hat dies nicht geschafft. Während des ganzen Lesens konnte ich mir einfach nicht recht vorstellen, dass diese Geschichte vor langer Zeit spielen sollte. Sicher, Personen und Geschichte deuten auf ebendies hin, doch die Sprache erinnerte mich einfach zu sehr an unsere Zeit.
Dennoch hat es das Buch an einigen Stellen geschafft, eine gewisse Spannung zu erzeugen, die mich weiter lesen lies.
Was ich hier vermisst habe war, dass die Hauptperson, in diesem Fall Valerius, als farbenprächtiger Charakter dargestellt wird und den Leser irgendwie in seinen Bann zieht. Manchmal wirkte er mir einfach zu eindimensional. Ich wurde jedenfalls mit Valerius nicht richtig warm.
Manchmal keimte der Gedanke auf, Valerius könnte eine Person aus unserem Jahrhundert sein, den es in die Vergangenheit zurück versetzt hat; aber natürlich war das nicht so.
Valerius, ein hoch angesehener Römer im Dienste des Staates, wird auf die Reise ins ferne Germanien geschickt, um dort die Serie heimtückischer Mordfälle aufzuspüren. Wer genau dahinter steckt bleibt fast bis zum letzten Drittel verborgen, so dass man wirklich gewillt ist weiter zu lesen, um doch wenigstens zu erfahren, wer und warum die Morde in Auftrag gegeben waren.
Fazit: Eine gute Idee, aus der man allerdings einen noch besseren Roman hätte machen können.
Sandra Kuhn, Grosse-Literatur.de
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Agrippinas Tod |
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