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| Marc van Allen |
| Caligo |
| Invisibilis-Reihe, Band 3 |
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Verlag: Ullstein
Format: broschiert, 668 S.
ET: 12 / 2009
Preis: 9,95 €
ISBN: 978-3-548-26615-2
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| Klapptext: |
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| Die Historikerin Alexandra Lessing schwebt in großer Gefahr. Der rätselhafte Ordo Invisibilium trachtet ihr nach dem Leben. Gemeinsam mit ihrem Freund Ismael versucht sie, das Unheil, das der Geheimbund über die Welt bringen will, zu stoppen. Während sie in der afrikanischen Wüste eines der schlimmsten Geheimnisse des Ordens aufdeckt, beginnt der letzte Kampf zwischen den verfeindeten Mächten. |
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| Biographie: |
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| Marc van Allen ist das Pseudonym eines Autors, dessen Auflagen in die Millionen gehen, der in seinen Romanen die Grenzen zwischen Fiktion und Wirklichkeit verwischt und damit seine Leser begeistert. |
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| Unsere Meinung: |
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Ein geheimer Orden Unsichtbarer, die die Weltherrschaft anstreben und eine Gruppe Widerstandskämpfer, die sich dem mächtigen Feind entgegenstellen – ein Thriller der etwas anderen Art, der auch eine gehörige Portion Science-Fiction innehat.
Ende des Zweiten Weltkrieges gelang es amerikanischen Wissenschaftlern Menschen mittels besonderer Bestrahlung aus dem „sichtbaren Spektrum auszugliedern“, sie unsichtbar zu machen. Nur dreizehn Soldaten überlebten die Bestrahlung mit schwersten körperlichen Schäden und Entstellungen. Diese dreizehn Männer waren nur der Beginn des wissenschaftlich-militärischen Projektes, doch niemand hätte wohl damit gerechnet, dass die Unsichtbaren sich gegen die sichtbare Welt wenden würden. Die dreizehn „Grauen“ bauten den Ordo Invisibilis auf, ein mächtiger Geheimbund, der seine Fäden überall zu haben scheint. Terrorismus, Hungersnöte, Explosionen werden vielfach vom Orden gesteuert um die Macht der Sichtbaren zu untergraben. Die „Anderen“, eine ebenso geheimnisvolle Gruppe Widerstandskämpfer, zu denen sichtbare wie unsichtbare Anhänger gehören, haben es sich zur Aufgabe gemacht, gegen die „Grauen“ zu kämpfen. Währenddessen entdeckt eine französische Ärztin im Tschad, dass junge Frauen zuerst entführt und schließlich verblutet in einem Massengrab zurückgelassen wurden. So recht kann sie sich keinen Reim darauf machen, doch bald sind Alexandra Lessing und Paolo Genaro zur Stelle, vom Widerstand mit der Aufklärung beauftragt. Gemeinsam entdecken sie Ungeheuerliches: Der Orden nutzt die jungen Frauen als Wirtskörper um eine neue Generation genetisch gezeugter Unsichtbarer zu schaffen. Während die „Anderen“ die Frauen befreien wollen, macht der Orden derweil Jagd auf den Widerstand. Ein Schlag, der beinahe den Untergang der „Anderen bedeutet.
Erst nachdem ich das Buch in den Händen hielt, habe ich entdeckt, dass es sich bei „Caligo“ um den dritten Band der Reihe um die Unsichtbaren handelt. Doch Marc van Allen hat wichtige Details aus den vorangegangenen Bänden geschickt eingewoben, so dass ich mich sofort in dem Roman zurecht fand. Mehr noch, erlaubte mir der Autor einen raschen Zugang zur Geschichte und schon bald konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen.
Natürlich muss man anmerken, dass die Begründung des Autors, wie die Menschen schließlich unsichtbar wurden (molekulare Oszillation) reichlich dünn bzw. kompletter Schwachsinn ist, dennoch war dies für mich beim Lesen eher zweitrangig. So ist „Caligo“ also kein reiner Thriller, sondern muss auch in die Sparte Science-Fiction gezählt werden.
Der einfache und klare Schreibstil des Autors macht es möglich, dass dieses Buch zum richtigen Pageturner wird. Dabei wechselt ein Abenteuer das Nächste ab, die nicht nur seine Figuren bestehen, sondern auch der Leser selbst. Ich war gefesselt und wollte am liebsten immer weiter lesen, war ich doch bereits von den Figuren und der geheimnisvollen Geschichte selbst gefangen genommen.
Fazit: Marc van Allen hat eine spannende, actionreiche Geschichte geschaffen in der seine Charaktere einem sofort vertraut sind. „Caligo“ ist ein Buch, das seine Leser fesselt und bestens zu unterhalten weiß mit einer gehörigen Portion Science-Fiction, die diesen Thriller zu einem besonderen Leseerlebnis werden lässt.
   
Sandra Kuhn, Redaktion Grosse-Literatur.de
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