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| Julie Kenner |
| Dämonen zum Frühstück |
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Original: Carpe Demon
Verlag: Heyne
Format: broschiert, 416 S.
ET: 06 / 2008
Preis: 7,95 €
ISBN: 978-3-453-53283-0
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| Klapptext: |
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Eine Dämonenjägerin in Elternzeit
Viele Frauen beenden ihre Karriere, wenn Kinder kommen. Kate Connor zum Beispiel hat seit Urzeiten keinen Dämon mehr gejagt ... Doch dann taucht urplötzlich eines dieser Wesen in Kates Küche auf. Nun muss sie blitzschnell die Unordnung beseitigen, einen toten Dämonen loswerden und eine Dinnerparty organisieren, die über die politische Karriere ihres Mannes entscheidet - und das alles gleichzeitig. Doch es kommt noch schlimmer: Die Zeichen mehren sich, dass der tote Dämon nicht allein gekommen ist ... Es ist definitiv Zeit für Kate Connor, wieder an die Arbeit zu gehen!
"'Dämonen zum Frühstück' zeigt, wie es wäre, wenn Buffy heiratet, Kinder bekommt und ihre Vergangenheit verschweigt. Einfach umwerfend!"
CHARLAINE HARRIS
"Ich liebe 'Dämonen zum Frühstück'! Unglaublich witzig und unglaublich klug."
JAYNE ANN KRENTZ
"Raffiniert und schlagfertig!"
CHRISTINE FEEHAN
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| Biographie: |
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| Julie Kenner wurde in Mountainview, Kalifornien, geboren, ihr Herz schlug aber immer für Texas, denn dort wuchs sie auf. Nach einem Studium der Rechtswissenschaften war sie lange für verschiedene Anwaltkanzleien tätig, bis sie ihrer Liebe zum Schreiben und ihrem Hang für Romantik nachgab und ihren ersten Roman veröffentlichte. Mit ihrer Serie um die Dämonenjägerin Kate Connor gelang ihr der Durchbruch: monatelang auf der USA-Today- Bestsellerliste und begleitet von einer stetig wachsenden Fangemeinde. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Georgetown. |
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| Unsere Meinung: |
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Ich muss zugeben, ich war gebannt, gefesselt und konnte einfach nicht mehr aufhören zu lesen. Kate Connor war mir schon nach den ersten paar Seiten sympathisch, als Mutter, als Frau und als Jägerin - doch diesen Job hat sie schon vor vielen Jahren an den Nagel gehängt und will davon eigentlich nichts wissen. Aber was soll man tun, wenn einem plötzlich ein Dämon durchs Küchenfenster springt und die Kinder im Nebenzimmer spielen?
Kate Connor ist ein Waisenkind. Aufgewachsen in der sogenannten "Forza", einer vatikanischen Organisation zur Bekämpfung von Dämonen, und ausgebildet als Jägerin. Schon mit vierzehn Jahren hat sie sich auf Dämonenjagd begeben. Doch als ihre Tochter Allie geboren wurde, hat sie diesen Job aufgegeben und ist seither nur noch für die Familie - ihren Ehemann Stuart und die Kinder Allie und Tim - da. In dem kleinen Städtchen San Diablo, dass seither als dämonenfrei gilt, hat sie nun eher mit Teenagergefühlen, einem Zweijährigen und dem ganz normalen Mami-Hausfrauen-Stress zu kämpfen. Doch als ihr im Supermarkt der eigentümliche Gestank eines Dämons in die Nase steigt und wenig später selbiger Kate in ihrer eigenen Küche angreift, ist dem harmlosen Hausfrauen-Dasein ein jähes Ende gesetzt. Eine bösartige Kreatur will ein Heer aus Toten erheben, doch zuerst braucht er eine Reliquie aus der alten Kathedrale um sein Heer aufstellen zu können. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt ...
Eigentlich kann ich Charlaine Harris nur zustimmen, die zum Buch meinte: "Julie Kenner zeigt, wie es wäre, wenn Buffy heiratet, Kinder bekommt und ihre Vergangenheit verschweigt." Man hat wirklich das Gefühl einer Frau, zumindest ähnlich Buffy, über die Schulter zu schauen. Und Kate Connor ist mir fast noch sympathischer als die TV-Heldin. Sie ist nicht perfekt, kochen liegt ihr nicht unbedingt und sie benutzt so manche Notlüge. Die Dialoge sind witzig und zaubern dem Leser so manches Lächeln auf die Lippen. Die Erzählung aus der Ich-Perspektive macht es zudem möglich, dass man auch an Kates Gedanken und ihrem Sarkasmus teil haben darf – und obwohl ich eigentlich kein Fan von Ich-Erzählungen bin, muss ich doch zugeben, hätte die Autorin nichts besseres wählen können.
Doch nicht nur die Figur Kate wurde von der Autorin farbig gestaltet, auch die Kinder Allie und Tim, ihr Mann Stuart sowie viele andere Figuren, machen diesen Roman zu einem unvergesslichen Leseerlebnis.
Kurzum: Kate Connor als Dämonenjägerin ist ein Sympathieträger von Beginn an, denn sie ist keine Superheldin, sondern eher ein Mensch wie jeder andere.
Fazit: Julie Kenner hat sich mit ihrer Figur der Dämonenjägerin Kate Connor in mein Herz geschrieben.
   
Sandra Kuhn, Redaktion Grosse-Literatur.de
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