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| Nicolas Vanier |
| Das Schneekind |
| Eine Familie unterwegs durch die Schneewüsten Kanadas |
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Original: L’Enfant des neiges
Verlag: Piper
Format: broschiert, 347 S.
ET: D 9. Auflage 01/2008
Preis: 9,95 €
ISBN: 978-3-492-23720-8
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| Klapptext: |
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| Nichts fasziniert Nicolas Vanier mehr als die Schnee- und Eiswelten des Nordens. Er bereiste Lappland und Sibirien, und immer wieder zog es ihn vor allem nach Alaska und Kanada. Weltberühmt wurde er mit seiner Durchquerung des amerikanischen Kontinents, begleitet nur von seinem Schlittenhundegespann. Aber sein größtes Abenteuer war ein anderes: Mit seiner Frau und seiner anderthalbjährigen Tochter Montaine lebte er für ein Jahr in der Wildnis im hohen Norden Kanadas. Der kurze arktische Sommer ermöglicht ihnen, sich ein Blockhaus zu bauen. Ganz auf sich allein gestellt, bestehen sie dann den grimmigen Winter. Wie die Menschen in alten Zeiten ernähren sie sich vom Jagen, Fischen und Sammeln. Was sie brauchen, müssen sie der Natur abtrotzen. Überleben heißt hier Einswerden mit der Natur - es ist ein Leben von wunderbarer Einfachheit, Klarheit und Poesie. |
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| Biographie: |
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| Nicolas Vanier, geboren 1962 in Senegal, ist wie sein Vorbild Jack London eine Mischung aus Abenteurer und Schriftsteller. Er lebt als Züchter von Schlittenhunden, als Publizist und Filmemacher mit seiner Familie in Frankreich und Kanada. Zuletzt erschienen von ihm auf deutsch seine Romane "Der Sohn der Schneewüste" und "Gold unter dem Schnee". Weiteres zum Autor: www.nicolas-vanier.com |
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| Unsere Meinung: |
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"Das Schneekind" erzählt die bewundernswerte Reise einer Familie quer durch Kanada zu Pferde und nach Alaska bei -40 °C per Hundeschlitten. Nicolas Vanier legt dabei eine bemerkenswert offene Schilderung vor, und scheut sich nicht von nie enden wollenden Strapazen, Gefahren und Mutlosigkeit zu erzählen. Er schildert die Reise nicht rosarot, sondern macht dem Leser nicht nur einmal klar, wie schnell man in den rauen Weiten sein Leben lassen kann.
Ich war dabei hin- und hergerissen. Auf der einen Art bewunderte ich Diane und Nicolas Vanier mit ihrer kleinen Montaine fast ein Jahr lang auf alle Annehmlichkeiten unseres neuzeitlichen Lebens zu verzichten und ganz mit der Natur eins zu werden und mit ihr zu leben. Auf der anderen Art fand ich es Wahnsinn. So oft, hätte soviel schief gehen, und nicht nur einmal einer der beiden sein Leben lassen können. Und doch siegte am Ende die Bewunderung für diese Reise.
Für mich gibt es zwei Arten von guten Büchern: Das Eine kann man einfach nicht mehr aus der Hand legen, weil es einem den Atem verschlägt; das Andere legt man mit Absicht weg, damit die Geschichte nicht so schnell zu Ende geht und man sich von den Freunden noch nicht trennen muss. "Das Schneekind" reihe ich in letztere ein, obwohl ich manchmal zu gern weiter gelesen hätte.
Das Buch hinterlässt eine gewisse Sehnsucht, nach den faszinierenden Bildern der Weite, den beschriebenen Plätzen nach Abenteuer und Freiheit; und nicht zuletzt den Wunsch nach mehr Lesestoff von Nicolas Vanier.
Natürlich könnte ich euch erzählen, welche gefahrvollen Abenteuer die kleine Familie überstehen muss, doch lest es selbst, und ihr werdet es nicht bereuen!
   
Sandra Kuhn, Redaktion Grosse-Literatur.de
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Abenteuer in der Schneewüste |
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