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| Joyce Reardon |
| Das Tagebuch der Ellen Rimbauer - Mein Leben auf Rose Red |
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Original: The Diary of Ellen Rimbauer - My Life at Rose Red
Verlag: Vgs Verlagsges.
Format: gebunden, 336 S.
ET: D 2002
Preis: 19,90 €
ISBN: 3-8025-2942-1
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| Klapptext: |
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| Ein rätselhafter, unberechenbarer Ehemann, ein Haus, von einem düsteren Geheimnis umwittert - und eine junge Frau, die völlig unvorbereitet mit ihren und den sexuellen Obsessionen ihres Mannes konfrontiert wird: Das ist die gefährliche Mixtur, die das Leben der jungen Frau zunehmend zu einem Albtraum macht.
Seattle, im frühen 20. Jahrhundert. Ellen, ein Mädchen aus guter Familie, heiratet den wohlhabenden Industriellen John Rimbauer. Obwohl sich die naive junge Frau von ihrem erheblich älteren, dominanten Ehemann stark angezogen fühlt, spürt sie doch auch eine andere, dunkle Seite an ihm, eine Seite, die sie abstößt.
Ganz auf sich allein gestellt, beginnt Ellen, ein Tagebuch zu führen. Ihm vertraut sie alles an, was sie mit ihrem untreuen und voyeuristisch veranlagten Gatten erlebt. Und dieses Dokument bleibt schließlich das einzige Zeugnis der entsetzlichen Vorfälle, die sich auf Rose Red, dem gewaltigen Familiensitz der Rimbauers, ereigneten und die seinerzeit die Gesellschaft schockierten. |
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| Unsere Meinung: |
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Gab es Ellen Rimbauer und ihr Tagebuch wirklich (was ich sehr bezweifle)? Oder stammt es dann doch aus der Feder Stephen Kings, und alles entspringt lediglich seiner Phantasie? Dieses Buch hat mich mit einer Menge Fragen zurück gelassen.
Das Haus der Rimbauers - ein wahres Anwesen mit über 3000 qm Wohnfläche - auf dem Territorium eines alten Indianerfriedhofes erbaut, hat seinen eigenen Willen. Nach und nach verschwinden Frauen spurlos und Männer sterben innerhalb diesen Mauern.
Während sich die Tagebucheintragungen locker und flüssig lesen ließen, fand ich die Berichtperson - Ellen - mehr als fragwürdig.
Dieses Buch hat keinen wirklichen Eindruck bei mir hinterlassen. Es gibt einige etwas schaurige Stellen, die beim Lesen vorantreiben, gefolgt von seitenweisen Beschreibungen ihres Tagesablaufs, der auf mich nicht sonderlich interessant wirkte, und die zahlreichen Gedanken und Beschwerden, die sich um ihren untreuen Ehemann drehen. Für mich war Ellen nicht glaubhaft genug, um mich mit ihr "zu erwärmen".
Jedoch möchte ich positiv anmerken, dass VGS viel Wert aus das Äußere des Buches gelegt hat. Nicht nur der Einband wirkt sehr schön gestaltet, auch das Innere ist durchaus gelungen.
  
Sandra Kuhn, Redaktion Grosse-Literatur.de
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