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| Elizabeth Knox |
| Der Feuerkuss |
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Original: Billie's Kiss
Verlag: Wunderlich
Format: gebunden, 398 S.
ET: D 03/2003
Preis: 19,90 €
ISBN: 3-8052-0740-9
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| Klapptext: |
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Im Jahr 1903 explodiert vor der kargen Hebrideninsel Skilling ein Fährschiff. Nur Sekunden vor dem Unglück springt die 20-jährige Billie von Bord, doch ihre geliebte Schwester ist unter den vielen Toten. Zusammen mit ihrem Schwager Henry wird Billie auf Kiss Castle aufgenommen, dem Familiensitz Lord Hallowhulmes, der die Siedlerkolonie der Insel gegründet hat.
Billie fühlt sich von der männlichen Aufmerksamkeit überfordert, die sie mit ihrem leuchtend roten, langen Haar auf Kiss Castle erregt. Henry beginnt, in ihr einen Ersatz für seine Frau zu sehen. Und auch Hallowhulme entwickelt mehr als nur pädagogisches Interesse an Billie und ihrer rätselhaften Leseschwäche.
Ein Mann aber bringt sie in wirkliche Schwierigkeiten: Murdo. Der gutaussehende Verwalter und Cousin des Lords hat Billies waghalsigen Sprung von Bord beobachtet und argwöhnt nun, sie könne etwas mit der Katastrophe zu tun haben. Denn es stellt sich heraus, dass bei dem schrecklichen Schiffsunglück Sabotage im Spiel war. Zwischen den beiden entwickelt sich eine explosive Beziehung, in der sich Abneigung und eine unwiderstehliche Anziehungskraft mischen.
Unterdessen erfährt Billie mehr über die Menschen auf Kiss Castle, als ihr lieb ist. Warum ist Murdo so misstrauisch? Was ist das düstere Familiengeheimnis der Hallowhulmes?
Während Billie und Murdo das Puzzle Teilchen für Teilchen zu einem Ganzen fügen, fühlt sich der wahre Drahtzieher der Explosion in die Enge getrieben. Ohne es zu ahnen, befinden sich die beiden in großer Gefahr.
"Brillante Wortkunst - ein großartiger Roman" INDEPENDENT ON SUNDAY |
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| Biographie: |
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| Elizabeth Knox wurde 1959 in Wellington, Neuseeland, geboren und hat an der Victoria University englische Literatur studiert. Sie publizierte mehrere preisgekrönte Romane und Erzählungen und lebt heute als freie Schriftstellerin mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Wellington. Von Elizabeth Knox liegt auf Deutsch bereits vor: "Der Engel mit den dunklen Flügeln". |
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| Unsere Meinung: |
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In einem stimme ich der "Independent on Sunday" zu, dieses Buch ist gespickt mit großartigen Worten. Die Autorin versteht es wie wohl kaum eine andere, so leicht mit den Worten zu spielen, dass man genau deshalb weiter liest.
Einen anderen Grund zum Fortsetzen dieses Buches sah ich leider nicht, denn die Geschichte ist weder spannend noch zieht sie den Leser in ihren Bann.
Ich hatte während des Ganzen Lesens das Gefühl der Ferne und wurde nicht richtig warm mit den Personen.
Billie Paxton, eigentlich Wilhelmina, hält sich nach dem schrecklichen Schiffsunglück, bei dem ihre Schwester Edith ums Leben kam, und sie gerade kurz zuvor beschlossen hatte von Bord zu springen, auf dem Landsitz der Hallowhulmes auf. Der Schwager Lord Hallowhulmes, Murdo Hesketh, der sich ebenfalls an Bord des Schiffes befunden hatte, kam gerade noch mit dem Leben davon, und ist zu Beginn von Billies Schuld an der Sabotage überzeugt.
Es folgen zahlreiche Bilder, Erinnerungen und Gedanken über die verschiedenen Familienverhältnisse, die die Autorin um ihre Protagonisten webt.
Durch Billies Erinnerung lernen wir auch die verstorbene Edith kennen, die Billie zu ersetzen versucht.
Für meine Begriffe kamen die Erklärungen über Schuld und Unschuld der einzelnen Beteiligten zu kurz, während eigentlich Unwichtigem und Nebensächlichem - dem "Füllstoff" - wiederum zuviel Beachtung beigemessen wurde.
Alles in allem ein Buch, dass man wohl wirklich nur wegen dem gut gelungenen Cover und der "brillanten Wortkunst" liest.
  
Sandra Kuhn, Redaktion Grosse-Literatur.de
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