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| Thomas Glavinic |
| Der Kameramörder |
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Verlag: dtv
Format: broschiert, 156 S.
ET: D 05/2003
Preis: 8,00 €
ISBN: 3-423-20618-7
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| Klapptext: |
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| "Ich wurde gebeten, alles aufzuschreiben." Mit diesem Satz beginnt der Ich-Erzähler seinen Bericht über ein Osterwochenende, an dem er und seine Lebensgefährtin ein befreundetes Paar in der Steiermark besuchen. Während die Medien minutiös über einen am Karfreitag geschehenen Doppelmord an zwei Kindern berichten, den der Mörder mit einer Videokamera aufgenommen haben soll, pendeln die vier Freunde zwischen Fernseher und Kartenspiel, Küche und Gesprächen hin und her. Einerseits angewidert, an- dererseits fasziniert und voller Lust an der Sensation kommen- tieren sie dabei die Handlungsweise der Medien. Draußen, in der echten Welt, wird gleichzeitig fieberhaft nach dem Mörder ge- sucht.
Ein ebenso verstörender wie atemberaubender Kriminalroman über die gefährliche Macht der Medien, dessen "eigentlicher Hauptdarsteller die Sprache ist, ihre Abenteuer zwischen Phrase und Authenzität, zwischen Mediendeutsch, Gewalt und literarischer Kunst". (Daniel Kehlmann in "LITERATUREN") |
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| Biographie: |
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| Thomas Glavinic, geboren 1972 in Graz, schreibt seit 1991 Romane, Essays, Erzählungen, Hörspiele und Reportagen. "Der Kameramörder" ist sein dritter Roman nach "Carl Haffners Liebe zum Unentschieden" (1998) und "Herr Susi" (2000) und wurde 2002 mit dem Friedrich-Glauser-Krimipreis ausgezeichnet. |
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| Grosse-Literatur.de-Rezensionen: |
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