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| Květa Legátová |
| Der Mann aus Želary |
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Original: Jozova Hanule
Verlag: dtv
Format: Paperback, 155 S.
ET: D 06/2004
Preis: 12,00 €
ISBN: 3-423-24420-8
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| Klapptext: |
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Protektorat Böhmen und Mähren 1942/43. Eine junge Ärztin an einem Krankenhaus in Brünn gerät in Gefahr, von der Gestapo verhaftet zu werden. Die Widerstandsgruppe, für die sie Kurierdienste geleistet hat, ist aufgeflogen. Doch noch kurz vor seiner eigenen Verhaftung wird sie von ihrem besten Freund und Kollegen in Sicherheit gebracht, indem er die Heirat mit einem ihrer Patienten veranlasst und ihr so zu einer neuen Identität verhilft. Diesem Joza hat sie vor kurzem erst das Leben gerettet – und er verehrt sie grenzenlos. Aber Joza ist ein einfacher Holzarbeiter vom Land. Er bringt die Akademikerin in sein abgelegenes Bergdorf Želary in der Nähe der slowakischen Grenze. Und dort ist die Zeit vor hundert Jahren stehengeblieben, wie die verzweifelte junge Frau bald feststellen muß …
„Liebe ist das am geringsten geachtete Wort im menschlichen Vokabular.“
Eine wunderbar poetische und anrührende Liebesgeschichte aus dem mährisch-slowakischen Grenzgebiet – Vorlage für einen Film, der 2004 für den Oscar nominiert wurde. |
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| Biographie: |
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| Květa Legátová ist das Pseudonym einer in Brno lebenden Autorin (geboren 1919), die während des kommunistischen Regimes als politisch unzuverlässig galt und deshalb nach dem Studium der tschechischen und deutschen Sprache, der Physik und Mathematik als Lehrerin von einer Dorfschule zur anderen versetzt wurde.
Aus den Bergregionen in der Nähe der slowakischen Grenze schöpft sie die Themen für ihre balladenhaften, naturalistischen Geschichten. Gleich mit ihrem ersten Erzählungsband „Želary“ (2001) fand sie größte Anerkennung und erhielt den tschechischen Staatspreis für Literatur 2002. Eine freie Fortsetzung dieser Geschichten ist der vorliegende Roman, nach dem Regisseur Ondřej Trojan 2003 einen erfolgreichen Film mit dem Titel „Želary“ gedreht hat. |
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| Grosse-Literatur.de-Rezensionen: |
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Květa Legátová hat es geschafft, einen mitreißenden Roman zu schreiben, mit dessen Hauptfigur – Hana – man sofort mitfiebert, und über deren Schicksal man noch lange nachdenkt.
Hana, eigentlich Eliska, muss vor der Gestapo untertauchen; und so schickt ihr bester Freund sie mit ihrem Patienten Joza auf die Reise in sein Heimatdorf, Želary. Nun muss sie sich also damit abfinden in einem kleinen Holzhaus, mit einem Strohbett, einem Tisch, einem Stuhl und einem kleinen Regalbrett ihr Leben zu verbringen. Und doch ist sie von Joza immer wieder erstaunt, er ist fürsorglich, liebevoll und wird nie wütend … wie sie es aus Kindertagen ganz und gar nicht gewohnt ist. Und doch nimmt das Schicksal am Ende einen ganz anderen Lauf …
Wir lernen mit Hana, dass ein Leben fern der Großstadt, fern der Technik und Medien ebenso schön sein kann, ebenso ausfüllend. Dieser Roman schlägt sehr leise Töne an, birgt viel Kraft und Lebenswillen in sich und überzeugt mit einer sensiblen Liebesgeschichte.
Ich bin mir sicher, dass dies nicht die einzige Geschichte aus Květa Legátovás Feder bleibt, die mein Bücherregal schmückt.
Fazit: Ein großartiger Roman!
Sandra Kuhn, Grosse-Literatur.de
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