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| Frank Schätzing |
| Der Schwarm |
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Verlag: Kiepenheuer & Witsch
Format: gebunden, 1008 S.
ET: D 02/2004
Preis: 24,90 €
ISBN: 3-462-03374-3
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| Klapptext: |
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Ein peruanischer Fischer verschwindet auf offener See. Heerscharen hochgiftiger Quallen belagern die Küste Australiens. Vor Kanada bleiben die Wale aus. Erst mit wochenlanger Verspätung treffen sie ein, doch die Tiere verhalten sich ungewohnt aggressiv. Unterdessen findet ein Ölbohrteam am Grund der norwegischen See seltsame Würmer mit gewaltigen Zangenkiefern, die sich zu Millionen in den Meeresboden graben. Wie hingezaubert scheinen sie dem Biologen Sigur Johanson, der die Tiere untersucht, um herauszufinden, ob von ihnen eine Gefahr für die Offshore-Industrie ausgeht.
Johannson ahnt, dass hinter den Anomalien mehr steckt als eine Reihe kurioser Zufälle: Etwas wendet das Leben im Meer gegen den Menschen. Zu ähnlichen Schlüssen gelangt auch der indianische Walforscher Leon Anawak, der sich über Nacht mit dem Zusammenbruch des Waltourismus, fanatischen Umweltschützern und dem amerikanischen Militär herumschlagen muss, das plötzlich einen Mantel des Schweigens über die Vorfälle zieht. Offenbar wissen die Regierungen der USA und Kanadas mehr über die Bedrphung aus den Ozeanen: Eine Katastrophe dämmert herauf, die den Fortbestand der menschlichen Rasse in Frage stellen könnte. Doch wer oder was löst sie aus? Die Wissenschaftler müssen erkennen, dass der Mensch über den Planeten, den er vermeintlich beherrscht, weniger weiß als über den Weltraum. |
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| Biographie: |
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Frank Schätzing, Jahrgang 1957, lebt gleich mehrere Leben. Als Kreativchef einer Werbeagentur, Musiker und Musikproduzent, begeisterter Hobbykoch und seit Mitte der Neunziger als Schriftsteller.
Das 13. Jahrhundert bildete die historische Bühne für seit vielbeachtetes Debüt "Tod und Teufel" (1996), mit dem ihm auf Anhieb ein Bestseller gelang. Den Politthriller "Lautlos" (2000) lobte die Presse als "schillernde Momentaufnahme des ausgehenden Jahrtausends".
Mit "Der Schwarm" hat sich Schätzing, selber ausgebildeter Taucher, einen Traum erfüllt, nachdem er die Idee der Geschichte tatsächlich Jahre zuvor geträumt hatte.
Frank Schätzing lebt und arbeitet in Köln. |
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| Meinungen anderer Leser: |
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Ich war anfangs etwas geschockt vom Umfang des Buches, dann allerdings angenehm überrascht, dass die Geschichte so gut wie keine Hänger aufweist. Im ersten Teil werden die handelnden Charaktere geschickt skizziert, durchwachsen mit gelegentlichen Hinweisen auf die sich anbahnende Katastrophe, bevor dann Alles auf einmal losbricht.
Besonders gelungen finde ich, wie der Autor dem Leser die häufigen auftauchenden Fachbegriffe und für das Verständnis nötigen Zusammenhänge näherbringt: Anstatt die eigentliche Handlung des Buches zu verlassen, um sich seitenlang in Erklärungen aus Sicht der dritten Person zu ergehen, lässt er wenn möglich eine Person eine entsprechende Frage stellen, die eine andere Person dann in einfachen Worten beantwortet.
Weniger gelungen finde ich die gelegentlichen romantischen Szenen. Diese wirken mitunter etwas unbeholfen, sind aber meist sowieso nur Beiwerk.
Das Ende bleibt in einigen Aspekten offen. Hier wäre eine Fortsetzung denkbar, allerdings würde sie es extrem schwerhaben, an dieses Buch heranzureichen. |
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| Jan Uhlig -
2005-08-08 00:00:00 |
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