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| Volker Griese |
| Detlev von Liliencron: Chronik eines Dichterlebens |
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Verlag: MV-Verlag, Edition Octopus, Münster
Format: broschiert, 284 S.
ET: 12 / 2008
Preis: 16,80 €
ISBN: 978-3-86582-785-2
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| Klapptext: |
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| Von den einen als Romantiker, Naturalist oder gar Vorläufer der Expressionisten gefeiert, gilt Detlev Freiherr von Liliencron insgesamt als Erneuerer mit dem stärksten Einfluss auf die Lyrik zur Wende des 20. Jhs. Andere sahen in ihm nur einen gescheiterten und deklassierten Baron. In dieser Situation bietet die Chronik einen einzigartigen Zugang, indem sie ergänzt durch eine reichhaltige Auswahl an Selbstzeugnissen wichtige Daten zu Leben und Werk versammelt, und so die Person des Dichters transparent macht. |
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| Meinungen anderer Leser: |
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| Liliencron lebte von 1844 bis 1909, 1883 kam sein erster Lyrik-Band heraus. Geldmangel und "Frauengeschichten" rieben ihn auf. Seine USA-Auswanderung brach er nach 15 Monaten ab. Grieses Chronik ist eine verlässliche Darstellung dieses ungewöhnlichen Lebens. Mehrere Register erschließen die Fülle der Information. Doch diese Chronik beeindruckt nicht nur durch ihre Feinarbeit im Faktischen. Sie ist dank der eingefügten Werk- und Briefauszüge (das Gedicht "Pidder Lüng" erscheint vollständig) zugleich ein Lesebuch zu diesem schleswig-holsteinischen Dichter. Liliencron hat Fontane verehrt, so wie Fontane den Jüngeren geschätzt und aus dieser Wertschätzung heraus ihm kollegiale Ratschläge gegeben hat (Brief vom 11. Mai 1889). Manche haben Liliencron als "dichtenden Landadeligen" verspottet, die Kenner aber haben ihn als Naturalisten und Vorläufer der Expressionisten bewundert. Die unterschiedlichsten Urteile kommen in Grieses Chronik zu Wort.
Drei Register und ein Quellen- und Sigleverzeichnis erschließen das Werk. |
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| Martin Lowsky -
2009-06-25 |
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