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| Lea Singer |
| „Die österreichische Hure“ |
| 13 Unterhaltungen über Königin Marie Antoinette und die Pornographie |
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Verlag: dtv
Format: Paperback, 177 S.
ET: D 05 / 2005
Preis: 14,00 €
ISBN: 3-423-24454-2
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| Klapptext: |
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Als die französische Königin Marie Antoinette am 16. Oktober 1793 geköpft wurde, war sie endgültig zum Opfer einer niederträchtigen pornographischen Kampagne geworden, die sie nicht nur als Repräsentantin des Ancien Régime, sondern auch als Frau von charismatischer Schönheit vernichten und demütigen wollte. Das ist die These eines Films, den die erfolgreiche Regisseurin Sibylle S. drehen möchte. Sie hat drei berühmte Schauspielerinnen zu einem Konklave gebeten, um herauszufinden, wer ihre Marie Antoinette werden soll. Aber als die Berlinerin Korinna, die Münchnerin Jenny und die Amerikanerin Nicole erfahren, wie grausam der Pöbel mit der gestürzten Herrscherin umging, als ihnen bewusst wird, wie nahe das Schicksal der erst so strahlenden und dann so erniedrigten Marie Antoinette ihrem eigenen steht – da ziehen sie sich eine nach der anderen zurück.
Lea Singer ist eine glänzende Studie über das fatale Schicksal jener berühmten und schönen Frauen gelungen, die öffentlich verehrt und heimlich gehasst werden. In ihrer „Marie Antoinette“ kann man auch eine Prinzessin Diana oder eine Marilyn Monroe wieder erkennen. |
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| Biographie: |
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| Lea Singer studierte Kunstgeschichte, Musik- und Literaturwissenschaft. Sie ist Sachbuchautorin und Publizistin und lebt in München. 2000 erschien ihr erfolgreiches Romandebüt „Die Zunge“, im Jahr 2003 folgte „Wahnsinns Liebe“. |
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| Grosse-Literatur.de-Rezensionen: |
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