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| C.S. Lewis |
| Die Chroniken von Narnia |
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Original: The Chronicles of Narnia
Verlag: Ueberreuter
Format: gebunden, 523 S.
ET: 2005
Preis: 34,95 €
ISBN: 3-8000-5186-9
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| Klapptext: |
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| Seit mehr als 50 Jahren begeistert das magische Land Narnia Millionen von Lesern weltweit. Jetzt liegt erstmals der prachtvolle Sammelband mit den Illustrationen der Erstausgabe vor. Ein zauberhaftes Lesevergnügen gerade auch für die Kleineren. Willkommen in einer Welt, in der es mehr sprechende Tiere als Menschen gibt und wo Kämpfe von Zwergen, Faunen, Riesen und Zentauren ausgefochten werden. |
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| Grosse-Literatur.de-Rezensionen: |
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„Das Wunder von Narnia“„, die erste Geschichte aus den „Chroniken von Narnia“ beginnt zu Anfang noch etwas schleppend. Sie weiß von den beiden Kindern Polly und Diggory zu erzählen, die mittels zweier Zauberringe andere Welten, fern der unseren, bereisen. So geraten sie auch in eine Welt, die völlig leer und still wirkt. Doch es soll nicht lange dauern und aus diesem leeren, verlassenen Ort wächst ein sagenhaftes, fantastisches Land - Narnia.
Doch mit den beiden Kindern ist auch etwas Böses nach Narnia gekommen, die Hexe Jadis, die ihre eigene Welt vernichtet hat und nun auf der Suche nach einer neuen Heimat, einem anderen Volk ist, dass sie unterwerfen kann ...
Auch wenn die Geschichte mich nicht sofort von der ersten Seite an mit sich fortgerissen hat, ist es dennoch eine wahrlich fantastische Erzählung, die uns der Geschichtenerzähler - und hier wird durchaus deutlich, dass die Geschichte erzählt wird - nach und nach preisgibt. Und spätestens zur wundervollen Geburt Narnias und seiner Bewohner hat mich diese Geschichte doch noch gefangen genommen.
„Der König von Narnia“„ erzählt die abenteuerliche Geschichte von vier Kindern: Peter, Suse, Edmund und Lucy, die durch einen geheimnisvollen Wandschrank den Weg nach Narnia finden. Dort gibt es eine alte Prophezeiung, dass vier Könige und Königinnen das Land regieren werden und die böse Hexe Jadis, die das Land unterworfen und in tiefen immerwährenden Winter verwandelt hat, besiegen werden. An der Seite haben sie viele sprechende Tiere Narnias, so auch den Löwen Aslan, der Narnia erschaffen hat.
Die Geschichte kommt etwas einfacher daher, als der Kinofilm und bringt lange nicht so viele Spannungsmomente auf, wie der Verwandte auf der Leinwand. Nichtsdestotrotz liest sich die Geschichte flüssig und unbemerkt wird man hier schließlich in den Bann Narnias und seiner Bewohner gezogen. Mit den vier Geschwistern hat man sich rasch angefreundet, und anders als bei der ersten Geschichte verfliegen die Seiten hier schon viel schneller, da es viele Abenteuer zu bestehen gilt und ein großer Kampf ausgefochten werden muss.
„Der Ritt nach Narnia“„ ist die gefahrvolle Reise zweier entlaufener Kinder: Shasta, dem blonden Waisenjungen und Aravis, der Prinzentochter. Sie machen sich mit den beiden sprechenden Pferden Bree und Hwin, die beide aus Narnia stammen, auf den Weg zurück in die Heimat der Pferde. Doch das ist gar nicht so einfach, wie sie denken. Denn der Prinz ihres Landes kann sich mit der Zurückweisung von Königin Suse nicht abfinden, und
will sie, notfalls mit Gewalt, aus Narnia in sein Schloss holen. Es droht Krieg zu geben, und es liegt schließlich in der Hand der vier Weggefährten, diesen abzuwenden.
Diese dritte Geschichte ist noch um so vieles spannender und fesselnder als die beiden Vorgänger. Hier schaffte es C.S. Lewis, dass ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte. So langsam fühlt man sich in den Landen Narnias und Archenland schon richtig heimisch und weiß auch seine ungewöhnliche Bevölkerung immer mehr zu schätzen. Die beiden Pferde Bree und Hwin werden so farbenfroh und facettenreich dargestellt, dass man nicht umhin kann, sie zu mögen. Doch auch Shasta, der manchmal recht tollpatschig und ängstlich daher kommt und die mutige Aravis schließt man sogleich ins Herz.
„Prinz Kaspian von Narnia“„ ist der eigentlich rechtmäßige Thronerbe der Telmarer, die vor Jahrhunderten in Narnia einfielen und alle sprechenden Lebewesen vertrieben. Doch Kaspians Onkel ermordete seinen Vater und raubte ihm damit sein Recht auf den Thron. Wie ein Sohn wird er von ihm erzogen und doch darf er nichts von den geheimnisvollen Wesen wissen, die einmal dieses Land bevölkerten. Doch Kaspians Wissensdurst ist ungestillt und so macht er sich schließlich auf, die sprechenden Tiere zu suchen. Wenige haben den Krieg mit den Telmarern überlebt und leben weit abgeschnitten in den Wäldern.
Doch die Zeit ist gekommen, dass Narnias Bewohner sich gegen die Eindringlinge erheben und ihr Recht fordern; an der Seite den tapferen Prinzen Kaspian. Gäbe es nicht die Legende von Aslan, dem Löwen und den vier großen und mächtigen Königen und Königinnen, wäre dieser Kampf wohl aussichtslos. Doch auch Peter, Suse, Edmund und Lucy werden kommen, dem Land zu helfen.
Diese Erzählung weiß von der ersten Zeile an sofort in den Bann zu ziehen. Als Leser ist man irgendwie erleichtert, dass die vier Geschwister schließlich wieder nach Narnia zurückkehren, und man mit ihnen und auch mit Aslan ein neues spannendes Abenteuer bestehen kann. Denn irgendwie sind die Figuren einem inzwischen zur Familie geworden, und man liest gebannt weiter um immer tiefer einzutauchen.
In „Die Reise auf der Morgenröte“„ treffen Edmund, Lucy und ihr besserwisserischer Cousin Eustachius auf dem Schiff des Königs Kasparian und einige andere alte Freunde wieder. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg fremde Länder zu bereisen und die letzten sieben Freunde Kasparians Vater ausfindig zu machen. Diese wurden vor langer Zeit ausgesandt den fremden Osten zu entdecken, doch keiner von ihnen kehrte je zurück. Dabei gibt es viele Abenteuer zu bestehen, die den Leser wieder einmal zu begeistern wissen.
Doch auch wenn jede einzelne Geschichte der „Chroniken von Narnia“ ein kleines phantastisches Meisterwerk an Einfallsreichtum ist, verspürt man als erwachsener Leser schon bald das drängende Gefühl mal wieder etwas „richtig erwachsenes“ lesen zu müssen. An einem Stück gelesen, ist man nach der 4., 5.Geschichte dem Stoff etwas überdrüssig geworden. Aus diesem Grund werde ich jetzt auch erst einmal aussetzen und die Chroniken zu späterer Zeit wieder aufnehmen ...
Sandra Kuhn, Grosse-Literatur.de
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