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| Utta Keppler |
| Die Falterfrau |
| Maria Sibylla Merian |
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Verlag: dtv
Format: broschiert, 289 S.
ET: D 12/2002
Preis: 9,00 €
ISBN: 3-423-20256-4
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| Klapptext: |
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| Maria Sibylla Merian (1647-1717) war die Tochter des berühmten Kupferstechers Matthäus Merian. Schon in Jugendjahren regte sich in ihr der Forscherdrang, der sie zeitlebens fesseln sollte und dem sie nachging, ohne jemals eine akademische Ausbildung genossen zu haben. Ihr Elternhaus erlaubte es ihr, künstlerische Begabung und naturwissenschaftlisches Interesse zu entfalten - sie entdeckte als erste die Geheimnisse des Schmetterlingslebens. Nach dem Scheitern ihrer Ehe mit dem Maler Johann Andreas Graff begegnete sie in Holland ihrer großen Liebe, einem Gelehrten. 1699 wagte sie eine Reise nach Südamerika, um ihre geliebten "Sommervögel" zu studieren. Ihr 1705 erschienenes Buch über die Insektenwelt Surinams begründete ihren Ruhm als Naturforscherin. |
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| Biographie: |
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| Utta Keppler ist in Stuttgart geboren und aufgewachsen. Besuch der Kunstakademie bis zur Meisterreife. Heirat, vier Söhne. Freie Mitarbeit bei Zeitungen, Zeitschriften, historische Veröffentlichungen. Utta Keppler verfaßte zahlreiche erfolgreiche Romane. |
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| Unsere Meinung: |
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Utta Keppler beschreibt das Leben einer wohl einzigartigen Frau sehr interessant und einfühlend.
Maria Sibylla Merian verwirklichte ihre Träume; sie wurde eine von vielen geachtete Malerin, die außerdem auf dem Gebiet der Käfer und vor allem Schmetterlinge forschte. Sie reiste nach Südamerika um tropische Arten zu studieren und für andere festzuhalten. Allein solch eine weite Reise war für eine Frau in dieser Zeit sehr wagemutig.
Sie überstand Krisen, in denen man sie beinah als Hexe verschrien hätte, weil sie Raupen sammelte, und flüchtete mit ihren Töchtern - um abermals ein neues Leben zu beginnen - nach Amsterdam.
Die Autorin lässt uns am Leben dieser mutigen Frau teilhaben und gibt uns farbige Eindrücke Nürnbergs, Frankfurts oder Amsterdams zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert. Sie führt den Leser außerdem in die barocke Sprache der damaligen Gesellschaft ein, und lässt einen völlig untertauchen.
   
Sandra Kuhn, Redaktion Grosse-Literatur.de
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