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| Yasmine Galenorn |
| Die Hexe |
| Schwestern des Mondes 1 |
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Original: Witchling
Verlag: Knaur
Format: Paperback, 400 S.
ET: 02 / 2009
Preis: 8,95 €
ISBN: 978-3-426-50155-9
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| Klapptext: |
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„Mein Name ist Camille. Ich bin eine Hexe. Zugegeben, meine Zauber neigen dazu, sich gegen mich selbst zu wenden - aber ich schaffe es trotzdem, den Bösen kräftig in den Hintern zu treten. Meistens jedenfalls ...“
Weil ihre Mutter nur ein Mensch war, haben es die Schwestern Camille, Delilah und Menolly in der Anderwelt nie leicht gehabt. Daran ändert sich wenig, als die drei von ihrem Arbeitgeber, dem Anderwelt Nachrichten Dienst, auf die Erde strafversetzt werden. Doch dann findet der Dämonenfürst Schattenschwinge einen Weg, um die Grenzen seines unterirdischen Reichs zu überwinden – und auf einmal liegt das Schicksal der Menschheit und der Feenvölker in den Händen der Schwestern ...
„Ein echter Genuss!“ Mary Janice Davidson |
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| Biographie: |
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| Yasmine Galenorn hatte sich in Amerika bereits mit einer Reihe Romane und Sachbücher einen Namen gemacht, bevor ihr mit ihrer Serie um die "Schwestern des Mondes" auch der internationale Durchbruch gelang. Sie lebt gemeinsam mit ihrem Mann Samwise und vier Katzen in Bellevue. Mehr Informationen über Yasmine Galenorn im Internet: www.galenorn.com |
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| Unsere Meinung: |
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Die Autorin erzählt uns eine magische Abenteuergeschichte um drei Frauen, die sich dem Unheil, dass sowohl Erde als auch Anderwelt bedroht, mutig in den Weg stellen. Der Leser taucht hier schnell ins Geschehen ein und wird kurzweilig unterhalten.
Camille, Delilah und Menolly sind Schwestern sowie Agentinnen der Anderwelt, und wurden eher unfreiwillig in unsere Welt versetzt. Die Anderwelt beherbergt jene Wesen, die wir aus alten mystischen Überlieferungen kennen: Vampire, Werwesen, Elfen, Zwerge, Feen ... und auch die drei Schwestern, halb Mensch, halb Fee sind mit besonderen magischen Kräften ausgestattet. Hin- und hergerissen zwischen alten Wurzeln und der neuen Heimat gehen die Schwestern in unserer Welt normalen Berufen nach: Camille, die Hexe und Älteste der Dreien, leitet tagsüber eine kleine Buchhandlung, Delilah, die Werkatze, ist Privatdetektivin und Menolly, die Vampirin, arbeitet hinter der Bar eines Nachtclubs, der als Tarnung für eines der Portale dient, durch die man zwischen den Welten reisen kann. Doch der Dämonenfürst Schattenschwinge hat die Herrschaft des Höllenreichs an sich gerissen und einen Übergang auf die Erde gefunden. Hier suchen seine Gesandten, bösartige Dämonen, nach den vergessenen Geistsiegeln – neun magische Artefakte, die ungeheure Macht versprechen. Allein die Schwestern und wenige Verbündete stellen sich ihnen in den Weg ...
Yasmine Galenorn schafft es mit einem rasanten, kurzweiligen Schreibstil ihre Leser zu bannen. Ihre Figuren erleben so allerhand Abenteuer, die es einem schwer machen, das Buch aus der Hand zu legen; zu gespannt ist man auf das noch folgende Geschehen.
Neben einer überzeugenden fantastischen Geschichte und Protagonisten, die man vielleicht nicht sofort aber doch bald mögen gelernt hat, hält das Buch auch einige erotische Stellen bereit, die jedoch manchmal fehl am Platze wirken und etwas überspitzt erzählt werden.
Die Autorin bedient sich so einiger Klischees: Camille, aus deren Sicht die Geschichte in diesem Buch erzählt wird, ist heißblütig, wunderschön, schlank und mit guter Körbchengröße ausgestattet, und natürlich wollen alle Männer - ob Mensch oder magisches Wesen - von ihr vorallem eines: Sex. Am Anfang mag dies vielleicht auch für den Leser Sinn ergeben, denn schließlich haben Feen auch in diesem Roman diese gewisse anziehende, faszinierende Aura; auf Dauer jedoch wirkt das einfach unglaubwürdig.
Dieses Manko macht Yasmine Galenorn mit ihrer fesselnden Geschichte wieder wett. Schließlich hat man die drei Schwestern doch ins Herz geschlossen und fragt sich, wie um Himmels Willen sie die unbarmherzigen Dämonen zur Strecke bringen sollen - denn typische Heldinnen sind die drei Frauen eher nicht.
„Die Hexe“, der erste Band der Trilogie um die „Schwestern des Mondes“, wartet mit allerlei mystischen Wesen auf, deren Geschichte glaubwürdig und fesselnd erzählt wird. Hier spiegelt sich der Einfallsreichtum der Autorin wieder, die es geschafft hat, unsere westliche Mythologie zum Leben zu erwecken. Und schließlich macht dieser erste Teil neugierig auf die Folgebände „Die Katze“ und „Die Vampirin.
Fazit: Locker-leicht erzählte Fantasy-Abenteuergeschichte, die ihre Leser kurzweilig zu unterhalten versteht und ganz nett für zwischendurch ist.
   
Sandra Kuhn, Redaktion Grosse-Literatur.de
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