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Hakan Nesser
 
 
 
Heinrich Breloer
Die Manns - Ein Jahrhundertroman
 
Verlag: S. Fischer
Format: gebunden, 475 S.
ET: D 2001
Preis: 15,00 €
ISBN: 3-10-005232-3
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Klapptext:
Die Manns waren Zeugen des dramatischen 20. Jahrhundert. Diese Familie spiegelt, wie keine andere, die epochalen Ereignisse wider. Heinrich Breloer erzählt gemeinsam mit Horst Königstein in einfühlsamer und lebendiger Form die Geschichte der einzigartigen Schriftstellerfamilie. Durch die eigens von Breloer entwickelte Form des Dokumentar-Dramas werden wir unmittelbar Zeugen von bewegenden Geschichten, die noch keiner kannte – Geschichten von Leidenschaft, Liebe und Hass, von Krieg und Emigration, von tragischen Verflechtungen persönlicher und weltgeschichtlicher Ereignisse. Vorgeführt wird, wie Thomas Mann es wollte, das „volle Leben“. Die Familie Mann zeigt sich, wie sie sich noch nie gezeigt hat. Alle treten sie auf: die Brüder Thomas und Heinrich Mann mit ihrem lebenslangen Bruderzwist, das extrovertierte Geschwisterpaar Erika und Klaus, der stille Golo und auch das einzige heute noch lebende Kind Thomas Manns: Elisabeth.

„Ich glaube, dass es in Deutschland in diesem Jahrhundert keine bedeutendere, originellere und interessanteste Familie gegebenen hat als die Manns.“ MARCEL REICH-RANICKI
 
Biographie:
Heinrich Breloer studierte in Bonn und Hamburg Literaturwissenschaft und Philosophie, er lebt heute als Filmemacher und Autor in Köln und hat über 30 Filmdokumentationen gedreht. In Buchform sind zuletzt erschienen: „Todesspiel. Von der Schleyer-Entführung bis Mogadischu. Eine dokumentarische Erzählung.“ (1997); „Geheime Welten. Deutsche Tagebücher aus den Jahren 1939-1947“ (1999).

Horst Königstein studierte Pädagogik und Soziologie. Er ist Redakteur beim Norddeutschen Rundfunk und arbeitet zudem als Autor und Regisseur. Königstein unterrichtet an der Kunsthochschule für Medien in Köln.

Heinrich Breloer und Horst Königstein haben zahlreiche Filmprojekte gemeinsam realisiert und sind vielfach ausgezeichnet worden, u.a. mit dem Adolf-Grimme-Preis für „Das Beil von Wandsbeck“ und „Treffpunkt im Unendlichen“. Zuletzt konnte Breloer für das „Todesspiel“ den „Goldenen Löwen“, den „Telestar“ und den „Bayerischen Fernsehpreis“ entgegennehmen.
 
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