| |
|
|
| |
| Kristina Günak |
| Eine Hexe zum Verlieben |
| Ein Elionore Brevent Roman |
| |
Verlag: Ubooks
Format: broschiert, 336 S.
ET: 06 / 2011
Preis: 12,95 €
ISBN: 978-3-939239-02-4
Kaufen bei:
|
| Klapptext: |
|
| Elionore Brevent, Immobilienmaklerin und Hexe, hat ihr Leben perfekt im Griff. Selbst dass ihr neuer Klient, der charmante Nicolas Deauville, sich ausgerechnet als Vampir entpuppt, kann sie nicht erschüttern. Die Elfen im Garten seiner verfallenen Villa entwickeln sich hingegen schnell zu einem echten Problem. Die eigentlich schon lange aus Deutschland verschwundenen Wesen erklären nämlich, dass Eli ihre prophezeite Heilsbringerin sei und ein magisches Artefakt für sie wiederbeschaffen müsse. Als sich dann auch noch auf leisen Pfoten der mysteriöse Wegjaguar Vincent in ihr Haus schleicht, gerät Elis wohlgeordnete Welt endgültig aus den Fugen ... |
| |
| Biographie: |
|
Kristina Günak lebt und arbeitet im Norden von Deutschland. Nachdem sie als Maklerin lange Zeit Häuser verkauft hat, verdient sie ihre Brötchen jetzt als Mediatorin und systemischer Coach
"Sie werden es nicht glauben, aber ich bin eine Hexe", schwuppte ihr eines Morgens, nach einer viel zu kurzen Nacht, einfach so durchs Hirn.
"Woher bist Du gekommen?", nuschelte sie undeutlich und erstaunt zwischen den Kelloggs hervor und der erste Satz von Eine Hexe zum Verlieben antwortete düster: "Scheißegal, setzt Dich hin und schreib!"
Erschüttert von so viel Autorität folgte sie diesem Befehl umgehend und fing an zu schreiben. Bis heute. |
| |
| Grosse-Literatur.de-Rezensionen: |
|
Kristina Günak ist mit ihrem Roman „Eine Hexe zum Verlieben“ ein überraschend temporeiches, witziges, magisches Abenteuer gelungen. Eine Geschichte, die ihre Leser so fest gepackt hat, dass man unbedingt, unbedingt, und so schnell wie möglich dieses Buch zu Ende lesen muss.
Elionore Brevent ist Immobilienmaklerin. Ein eher langweiliger Beruf. Privat hingegen, hat es die waschechte Hexe schonmal mit Gestaltwandlern, Vampiren und so mancher nächtlicher Zauberei zu tun. Dieses Abenteuer beginnt im Anemonenweg als Elionore dort nicht nur extrem starken schillernden Magielinien begegnet, sondern auch einem Vampir, der sich einfach an keines der berüchtigten Vampirklischees halten will: er atmet, er strahlt Wärme aus, er kann Magie sehen und er ist sexy. Eli weiß sofort, dass sie vor Nicolas Deauville auf der Hut sein muss. Als dann auch noch ein geheimnisvoller schwarzer Jaguar auftaucht, steht das heimische Gestaltwandler-Rudel Kopf. Eli, die immer häufiger Besuch von der schwarzen Raubkatze erhält, sieht sich schnell mit einem Clan hysterischer Gestaltwandler konfrontiert, der sich kurzerhand vollzählig bei ihr einquartiert. Eli muss zugeben, dass sie von dem schwarzen Kater und dem Mensch in ihm fasziniert ist. Und dann offenbart sich das Geheimnis des Anomenwegs mit einer folgenträchtigen Prophezeiung: Eli, Nicolas und Vincent, der Jaguar, sind dazu ausersehen ein geheimnisvolles Artefakt zu finden.
„Eine Hexe zum Verlieben“ liest sich erfrischend locker-leicht und so witzig, dass man schon mal laut loslachen muss. Dabei rast man geradezu von einer Seite zur nächsten. Die Autorin erzählt spannend und kurzweilig vom Geschehen und man hat wirklich das Gefühl, dass ihr jeder Satz mit Leichtigkeit gelingt. Zudem schließt man die Figuren augenblicklich ins Herz und stellt fest, dass sie es sogar schaffen einen richtig zu begeistern.
Gänzlich ohne Schwäche auszukommen, schafft der Roman jedoch leider nicht. Während Erzählstil und Figuren nahezu vom Hocker reisen, ist die Erfüllung der Prophezeiung allzu schnell erzählt. Die erste Bedrohung, der sich die Drei stellen müssen, geht noch richtig zu Herzen, dann allerdings scheint es als musste die Geschichte schnell zu Ende erzählt werden. Denn Eli, Nicolas und Vincent nehmen die Hürden, die sich ihnen fortan in den Weg stellen schnell und relativ einfach. Doch die Suche nach dem Artefakt scheint auch eher mehr eine Randsache zu sein. Vielmehr legt Kristina Günak ihr Augenmerk auf die Entwicklung der Figuren – auch untereinander – und das ist auch ok und bietet genug unterhaltsamen, witzigen Lesestoff.
Ziemlich nervig hingegen waren all die – gefühlten – tausend Rechtschreibfehler im Buch. Ich bin nicht so, dass ich nicht über den ein oder anderen Fehler hinweg sehen könnte – das passiert schließlich. Aber DAS war einfach nur schlecht. Ständig wurde der Lesefluss unterbrochen; nicht nur von Buchstabendrehern, sondern auch von dem einen oder anderen Satz, den man sich als Leser scheinbar selbst „zusammenreimen“ muss. Doch dies möchte ich der Geschichte um die charismatische Erdhexe Elionore Brevent nicht zur Last legen, denn der Roman hat mich trotzdem begeistern können und so fieberte ich Seite um Seite mit Eli, Nicolas und Vincent.
Abschließend möchte ich noch die Worte der Autorin in ihrer Danksagung aufgreifen: „Danke an den ersten Satz, du warst ein guter erster Satz!“. Recht hat sie. Und ihm folgen in diesem Buch noch viele weitere gute Sätze.
Fazit: Ein tolles, tolles, tolles Buch mit einer witzig-charmanten und ein wenig verschrobenen Heldin, die man einfach gern haben muss, einer Portion Liebe, Freundschaft und einem magischen Abenteuer, dass zwar nicht die Welt verändern wird, dass aber gut zu unterhalten weiß.
Sandra Kuhn, Grosse-Literatur.de
|
| |
| |
|
|
| |
|
|
| |
 |
|
|
|