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Hakan Nesser
 
 
 
Ange Guéro
Rune der Knechtschaft - Die Legende von Ayesha 1
 
Original: Ayesha. La Légende du Peuple turquoise
Verlag: Penhaligon
Format: Broschiert, 396 S.
ET: 03 / 2010
Preis: 12,95 €
ISBN: 9783764530334
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Klapptext:
Es ist nicht leicht, eine Heldin zu sein

Marikani ist die einzige Hoffnung für das Türkisvolk, das seit Jahrtausenden ein Leben in Knechtschaft führt. Denn es geht das Gerücht um, Marikani sei die Inkarnation von Ayesha, der Göttin, die ihren verfluchten Kindern die Freiheit zurückgeben wird.
 
Grosse-Literatur.de-Rezensionen:
Arekh ist einer der Sträflinge, die gefesselt an die Ruderbank der Galeere, dem Tod ins Auge blicken; denn die Galeere sinkt unaufhaltsam in die Tiefen des Sees. Doch wie durch ein Wunder erscheint eine junge Frau unter Wasser und schafft es, einige der Männer zu befreien, unter ihnen auch Arekh. Marikani ist die Herrscherin Harabecs, eines Landes im Süden, gejagt vom Emir, in dessen Reich sie sich aufhält. Zunächst macht sich Arekh mit Marikani und ihrer Begleitung Lionor sowie dem jungen Galeerensträfling Mîn auf den Weg, um die Frauen näher an ihre Heimat zu führen. Doch der Emir scheint nicht nachgeben zu wollen und so fliehen die vier vor nahenden Soldaten und grauenhaften Hexenhunden, die ihre Verfolgung einfach nicht aufzugeben scheinen. Als sie – am Ende ihrer Kräfte – schließlich Harabec erreichen, muss Marikani die nächste Prüfung bestehen: ihr Cousin Halios bezichtigt sie ein Wesen der Dunkelheit zu sein, das anstelle der echten Marikani nach Harabec gekommen ist. Arekh, der nun als Ratgeber Marikanis fungiert, hat allerhand zu tun, damit er und auch die junge Herrscherin selbst, nicht üblen Attentätern zum Opfer fallen ...

Der Klapptext verhieß ein großartiges Abenteuer: eine Frau, dazu ausersehen, dass unterdrückte Türkisvolk zu befreien. Doch von alledem war in diesem ersten Band der Trilogie um „Die Legende von Ayesha“ keine Spur. Das Türkisvolk wird immermal wieder am Rande erwähnt, mehr jedoch nicht. Stattdessen lesen wir von einer ewig wärenden Flucht, die scheinbar kein Ende nehmen will und anschließend von politischen Intrigen und allerlei Ränkespiel im Palast Harabecs. Was dieser erste Band zur Befreiung des Türkisvolks durch die Auserwählte beiträgt, ist erst auf den letzten Seiten zu lesen.

Ich muss zugeben, ich bin ehrlich enttäuscht von diesem Auftakt. Nicht nur, dass sich alle Geschehnisse, d.h. alle Stationen auf der Flucht sowie danach, ewig hinziehen, ich habe auch die Spannung vermisst, die sich bei mir einfach nicht einstellen wollte. Es hat nicht viel gefehlt, und ich hätte das Buch zur Seite gelegt.

Ange Guéro hat es nicht geschafft eine mythenreiche Fantasywelt aufzubauen, obwohl sie es durchaus versucht hat. Die immer wieder eingestreuten mythologischen Erklärungen zu Göttern, Sternen, Monden etc. - und schließlich auch der Knechtschaft des Türkisvolks – wirken aufgesetzt und bleiben bei der Geschichte außen vor. Darüberhinaus verliert sich die Autorin zu oft in Erklärungen, die das Weiterkommen der Ereignisse erschweren.

Auch viele der Figuren bleiben blass. Während Arekh mir während des Lesens zwar relativ sympathisch wurde, konnte ich manche seiner Handlungen dennoch nicht nachvollziehen. Marikani, Lionor und Mîn, mit denen man, neben Arekh, auf der ersten Hälfte des Buches unterwegs war, haben keinen wirklichen Eindruck bei mir hinterlassen können. Gerade von Marikani war ich recht enttäuscht. Sie erscheint zwar mit einem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, bleibt darüberhinaus jedoch etwas unnahbar – auch für den Leser.

Fazit: Die Autorin hat mit „Rune der Knechtschaft“ einen recht schwachen Auftakt zu ihrer Trilogie gesetzt. Die Ereignisse in diesem Roman scheinen eher Prolog zur eigentlichen Geschichte zu sein, und erscheinen ziemlich zäh und stellenweise sehr langatmig, so dass ich mich regelrecht zwingen musste, dieses Buch zu Ende zu lesen. Meine Hoffnung, dass die Geschehnisse in diesem Band vielleicht doch noch richtig in Gang kommen würden, hat sich leider nicht erfüllt. Vielleicht schafft es Ange Guéro in den beiden folgenden Büchern eine spannende Geschichte aus ihrem Plot zu machen, in diesem ersten Band ist ihr das leider nicht gelungen.

     

Sandra Kuhn, Grosse-Literatur.de
 
 
 
 
   
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