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| Cornelia Read |
| Es wartet der Tod |
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Original: The Crazy School
Verlag: dtv
Format: Paperback, 340 S.
ET: 11 / 2009
Preis: 14,90 €
ISBN: 978-3-423-24753-5
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| Klapptext: |
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Tödliche Abgründe an einer Eliteschule
Eins hätte sich Madeline Dare nie träumen lassen: dass sie eines Tages als Hilfslehrerin mitten in den Bergen von Massachusetts landen würde. Die Santangelo Academy ist ein teures Internat für schwer erziehbare Jugendliche, und die Unterrichtsmethoden, die hier angewandt werden, sind mehr als fragwürdig. Es herrscht eine Atmosphäre des gegenseitigen Misstrauens. Dann werden nach einer Party zwei der Schüler tot aufgefunden - vergiftet. Die beiden waren ein Liebespaar, und man vermutet einen gemeinsamen Selbstmord. Doch Madeline hat ebenfalls mit den Symptomen einer Vergiftung zu kämpfen und glaubt nicht an die bequeme Selbstmordtheorie ... |
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| Biographie: |
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| Cornelia Read wuchs in New York, Kalifornien und Hawaii auf. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren Zwillingstöchtern in Berkeley (Kalifornien). Gleich ihr erster Roman, "Schneeweißchen und Rosentot" wurde zum Bestseller und für eine Reihe bedeutender Literaturpreise nominiert (u. a. den Edgar Award). |
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| Unsere Meinung: |
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Cornelia Read versteht es wunderbar eine kurzweilige Geschichte zu schreiben, mit einer Protagonistin, die auf Anhieb sympathisch ist und einer Handlung, die mit Witz und einer gehörigen Portion Spannung daherkommt.
Die Santangelo Academy ist ein Internat für psychisch labile Jugendliche. Neben der mehr als ungewöhnlichen Therapie werden die Teenager von einer kleinen Gruppe Hilfslehrer unterrichtet, die sich in der Academy selbst in psychiatrischer Behandlung befinden. Madeline Dare ist erst seit kurzem an dieser Schule und eigentlich hätte sie schon längst das Handtuch ob der fragwürdigen Methoden geworfen. Doch der Kinder zuliebe blieb sie. Als zwei ihrer Schüler sich ihr anvertrauen ist sie zunächst ratlos, schweigt jedoch über deren Enthüllung. Wer weiß, was geschehen würde, käme das Geheimnis ans Tageslicht. Kurz darauf sind die beiden tot – vergiftet. Alles deutet auf Selbstmord hin, doch Madeline, die ebenfalls unter Vergiftungserscheinungen leidet, glaubt nicht an diese Theorie. Sie will die Polizei um jeden Preis auf die richtige Fährte führen und landet dabei selbst im Mittelpunkt der Ermittlungen. Was will der Mörder vertuschen und warum hat er es auf einmal auch auf Madeline abgesehen?
Schon auf den ersten Seiten dieses Buches stellte ich fest, dass Madeline Dare eine charmante Figur ist, die einen sofort in ihre eigene Welt entlockt. Gerade zu Anfang jedoch war ich überaus skeptisch und fragte mich, wie es Madeline nur an einen solch seltsamen Ort verschlagen konnte, an dem selbst die Lehrer psychisch labil und in therapeutischer Behandlung sind. Doch die Autorin erzählt ihre Geschichte mit einer besonderen Leichtigkeit, so dass ich schon bald jeden Zweifel verdrängt hatte.
Cornelia Read stellt ihrer Protagonistin, Madeline Dare, so einige verschrobene Charaktere zur Seite, die so herrlich in diese Geschichte passen, dass man schonmal schmunzeln muss.
Während man mit Madeline fieberhaft nach dem Mörder sucht, ist man der Autorin hilflos ausgeliefert. Mal schickt sie uns in die eine, mal in die andere Richtung um das Rätsel zu lösen, und doch wäre man nicht auf den wahren Schuldigen gekommen. So garantiert Cornelia Read ihren Lesern am Ende also ein schönes AHA-Erlebnis und lässt uns mit dem Wunsch zurück, mehr über Madeline Dare zu erfahren.
Für mich konkret heißt dies, dass ich auch den ersten Teil „Schneeweißchen und Rosenrot“ unbedingt lesen werde, denn mit dem vorliegenden Roman hat mich die Autorin richtig neugierig gemacht.
Fazit: Witziger und ein wenig verschrobener Roman, bei dem das Lesen richtig Spaß macht.
   
Sandra Kuhn, Redaktion Grosse-Literatur.de
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