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| Lisa Cach |
| Eternally |
| Selbst die Ewigkeit kann uns nicht trennen |
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Original: Wake unto me
Verlag: Egmont INK
Format: gebunden, 347 S.
ET: 08 / 2011
Preis: 17,99 €
ISBN: 978-3-86396-019-3
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| Klapptext: |
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| Eigentlich gehört Caitlyn gar nicht in die amerikanische Kleinstadt, in der sie lebt, das spürt sie nur zu deutlich. Als sie ein Stipendium in einem angesehenen Internat in Frankreich angeboten bekommt, ergreift sie die Gelegenheit, ihrem engen Leben zu entfliehen. Im Château de la Fortune begegnet sie fortan jede Nacht im Traum einem geheimnisvollen Jungen, der aus einer anderen Zeit zu kommen scheint. Caitlyn weiß: Sie und er sind Seelenverwandte. Aber wie kann sie jemanden lieben, der gar nicht wirklich existiert? Als Traum und Wirklichkeit sich auf einmal vermischen, erkennt Caitlyn, was sie wirklich in dieses Internat geführt hat. Und das wird ihr Leben für immer verändern … |
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| Biographie: |
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| Nach Jobs als Englischlehrerin in Japan und als Telefonseelsorgerin für eine Psychokrisen-Hotline ist Lisa Cach überglücklich, dass “Arbeit” mittlerweile bedeutet, Liebesgeschichten mit Zeitreisenden, Geistern und Zombies zu schreiben. Das verregnete Seattle ist ihr Zuhause, und obwohl sie die Stadt liebt, nutzt sie jede Gelegenheit, in die Ferne zu reisen – zum Beispiel nach Kathmandu, in die Urwälder von Borneo, in rumänische Dörfer und zu mehr europäischen Schlössern, als sie oder ihr inzwischen etwas ermüdeter Ehemann zählen können. |
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| Grosse-Literatur.de-Rezensionen: |
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Lisa Cach legt mit „Eternally – Selbst die Ewigkeit kann und nicht trennen“ einen Roman vor, der seine Leser in ein altes Gemäuer entführt, in dem nicht nur ein geheimnisvoller Geist umgehen, sondern auch ein uralter Templerschatz versteckt sein soll ...
Die fünfzehnjährige Caitlyn wird von seltsamen Träumen heimgesucht. Manchmal träumt sie von einer längst vergangenen Zeit und manchmal von schreienden Geistern, die ihr Angst einflößen. Von ihren Eltern fühlt sie sich unverstanden, aber wie könnten sie auch auf Caitlyn eingehen, wenn sie selbst nicht weiß, was mit ihr los ist? Als sich ihr die Möglichkeit eines Stipendiums an einer französischen Schule bietet, ist Caitlyn sofort Feuer und Flamme, zumal die neue Schule in einer alten Burganlage liegt. Kurzentschlossen reist Caitlyn in die Dordogne, um fortan im Chateau de la Fortune zu leben und lernen; denn irgendwie weiß sie, dass dieser Schritt der Richtige für sie ist. Schon auf der Hinfahrt hat Caitlyn einen eigenartigen Traum. Doch spätestens als sie das zweite Mal von Raphael träumt, ist es um sie geschehen. Auch Raphael scheint sich mehr und mehr in sie zu verlieben, zuerst jedoch müssen sie den geheimen Schatz der Templer finden, der nach einer Legende in der Burg versteckt liegt. Sie haben nicht viel Zeit – Mörder haben es auf Raphael abgesehen. Schon bald ist sich Caitlyn nicht mehr sicher was real und was Traum ist, ist es vielleicht sogar Caitlyn, die tot ist und als Geist umgeht?
Was für ein seltsames Buch! Besonders zu Anfang musste ich mich alle paar Seiten wirklich zwingen weiterzulesen, denn die erste Hälfte des Buches passiert so gut wie gar nichts. Wir lesen von Caitlyns Umzug, wie sie mit ihren neuen Mitschülerinnen im Internat zurechtkommt, ab und an auch von einem ihrer lebhaften Träume. Caitlyn selbst blieb für mich als Leser jedoch sehr blass und wenig greifbar; warm wurde ich zuerst nicht mit ihr.
Hinzu kommt der wirklich sehr nüchtern und manchmal sogar etwas plump daherkommende Schreibstil. „Und plötzlich stand sie in der Burg vor einer offenen Tür. Sie hörte lachende Stimmen. Es waren junge Männer, die gerade ein Spiel spielten und Scherze machten. Ein Dienstmädchen in einem groben, grauen, vorn geschnürten Leibchen und einem brauen Rock mit einer fleckigen Schürze hastete mit einem Tablett voll Essen an Caitlyn vorbei und betrat das Zimmer. Caitlyn blickte an sich selbst herab und sah ein rosafarbenes Satingewand. Es kam ihr bekannt vor, aber ihr verwirrtes, träumendes Gehirn konnte es nicht einordnen. Sie folgte dem Dienstmädchen in das Zimmer und war sich dabei seltsamerweise sicher, dass die Männer sie ebenfalls für ein Dienstmädchen halten würden...“ (S. 191)
Ganz allein der Autorin möchte ich diesen manchmal eher in Berichterstattung verfallenden Stil nicht zuschreiben, denn auch bei der Übersetzung hätte besser gearbeitet und das ein oder andere Synonym gefunden werden können, denn oft vorkommende Wortwiederholungen stören irgendwann den Lesefluss.
Als nach etwa der Hälfte dieses Romans das Geschehen dann endlich etwas Fahrt aufnahm, war ich froh, nicht aufgegeben zu haben. Doch schon bald erklärt die Autorin einige Phänomene derart haarsträubend und in etwas zu konfusem, flottem Tempo, dass ich das dann erstmal verdauen musste. Schließlich muss man Lisa Cach zugestehen, dass sie es immerhin noch geschafft hat, ein relativ stimmiges Ende für dieses Buch zu finden, dass einen guten Abschluss bildet.
„Eternally“ ist für mich kein Buch, dass man gelesen haben muss. Vielmehr hatte ich während des Lesens wirklich sehr oft den Drang das Buch wegzulegen. Doch da ich Bücher wirklich nur sehr ungern abbreche, habe ich mich durchgebissen, denn immerhin passiert bis zur ersten Hälfte dieses Buches nichts interessantes. Als dann die Ereignisse langsam in Gang kommen, bleibt das Tempo jedoch gemächlich. Da war für mich keine Spannung, kein Sog zu spüren, das Geschehen plätschert eher so vor sich hin. Immerhin ist man zu diesem Zeitpunkt – schließlich hat man schon so lang durchgehalten – gewillt, herauszufinden, was es mit Caitlyns Träumen in die Vergangenheit auf sich hat, und wie ihre Liebe zu Raphael schließlich doch noch real werden kann.
Fazit: Durch den wirklich sehr monotonen Schreibstil, der so wenig Beschreibendes und Fantasieanregendes zu bieten hat, bleibt diese Geschichte sehr oberflächlich und lahm. Der Plot an sich ist nicht schlecht, hätte jedoch vorallem zu Beginn, erheblich gekürzt werden können, bzw. mit spannendem Geschehen aufgefüllt werden müssen. Hier passiert einfach nichts. Und über 150 Seiten zu lesen, wie Caitlyn sich in ihrer neuen Schule einrichtet, ist langweilig. Es fehlt „Eternally“ einfach an Potenzial – an guter Schreibe und einer fesselnden Handlung. Schade!
Sandra Kuhn, Grosse-Literatur.de
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