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Hakan Nesser
 
 
 
Ilkka Remes
Ewige Nacht
 
Original: Ikiyö
Verlag: dtv
Format: Paperback, 418 S.
ET: D 10/2005
Preis: 14,00 €
ISBN: 3-423-24498-4
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Klapptext:
Mehrere Geldtransporte werden ausgeraubt. Die Täter gehen brutal und mit äußerster Präzision vor. Drei Menschen sterben. Ein Fall für TERA, die international besetzte Anti-Terro-Einheit in Brüssel. TERA schickt ihren Spezialisten Timo Nortamo zunächst nach Finnland. Erste Ermittlungen führen ihn auf die Spur von Ralf Denk. Der ehemals erfolgreiche Molekularbiologe verfolgt einen ebenso teuflischen wie größenwahnsinnigen Plan. Bei den Sicherheitsbehörden in Brüssel, Washington und im Vatikan schrillen die Alarmglocken. Und ihre schlimmsten Befürchtungen sind nichts im Vergleich zur Wirklichkeit, mit der Timo Nortamo sich schließlich konfrontiert sieht …

Die finnische Presse über „Ewige Nacht“: „Timo Nortamo gerät gegen seinen Willen in die Rolle des Helden und sieht sich mit der Aufgabe konfrontiert, die Menschheit vor der drohenden Ewigen Nacht zu bewahren. Wie es im internationalen Thriller derzeit en vogue ist, wird auch bei Remes über Gut und Böse nachgedacht und jene moralische Grauzone kartiert, in der eine einzelne Untat im Sinne des Gemeinwohls legitim sein kann. Die Konfrontation von Gut und Böse wird in „Ewige Nacht“ im Konflikt zwischen Mensch und Natur realisiert. […] Ein wilder, unbändiger Thriller.“ HELSINGIN SANOMAT

„Einer der besten Romane von Ilkka Remes!“ AAMULEHTI

„Ilkka Remes ist ein Begriff, eine Marke und ein Garant für Qualität. Geradezu lechzend warten seine Fans auf jedes neue Werk.“ FINNISCHER RUNDFUNK

„Dieser Autor kann Geschichten erzählen wie kein Zweiter.“ FINNISCHER RUNDFUNK

„Ilkka Remes ist der Mika Häkkinen der Spannungsliteratur.“ SANOMALEHTI ILKKA
 
Biographie:
Ilkka Remes ist der meistgelesene Autor in Finnland. Sein Name ist Garant für hochkarätige Spannungsliteratur von internationalem Format. Mit „Ewige Nacht“ erscheint nun erstmals ein Thriller von ihm in Deutschland. Remes wurde 1962 im südostfinnischen Seengebiet geboren. Er studierte Wirtschaftswissenschaften in Turku und Kommunikationswissenschaft in London und war in Finnland und im Ausland im Medienbereich tätig. Remes’ erster Thriller „Pääkallokehrääjä“ („Der Totenkopffalter“, 1997) wurde auf Anhieb zum Bestseller. Seither setzen sich seine Bücher regelmäßig sofort nach Erscheinen na die Spitze der Verkaufslisten.
 
Unsere Meinung:
Zugegeben, Themen wie Globalisierung und Kolonialisierung waren mir als spannende Lektüre bisher gänzlich unbekannt. Doch Ilkka Remes schafft es in diesem Roman solch ernste Themen mit einer überaus dicht gewebten Story zu verbinden. Nebenbei lernt der Leser den Haupthelden Timo Nortamo als ganz gewöhnlichen Familienvater, vorallem auch mit seinen Schwächen, kennen. Dabei weicht Nortamos Familie vom „typischen“ Familienschema komplett ab. Während Vater Timo und Sohn Aaro wochentags einen Männerhaushalt führen, kommt Mutter Soile - Teilchenphysikerin im CERN - nur am Wochenende nach Hause.
Dabei scheint in „Ewige Nacht“ das Gut und Böse miteinander verwoben zu sein. Die „Bösen“ sind nicht wirklich einfach nur böse, sie haben ebenso Hoffnungen auf eine bessere Welt, wie wir. Der Leser wird hier mit Taten konfrontiert, die zwar unlegitim sind, am Ende aber dem Wohl der Natur dienen sollen. Es scheint außerdem schier unmöglich, einige der Aktivisten unsympathisch zu finden, daher ist es nicht verwunderlich, dass man am Schluß mit fast allen Protagonisten fiebert.
Der Autor schafft es, dass man sich mit Fragen wie Geburtenkontrolle und dem ärmlichen Leben im Kongo während des Lesens auseinandersetzt. Er zeigt außerdem auf, dass die Grenze zwischen Gut und Böse oft nah beieinander liegt und nicht immer klar abgegrenzt ist.
Fazit: Spannend von Anfang bis Ende. (Obwohl ich mir ein paar weniger Abkürzungen für Sondereinheiten gewünscht hätte)

 

Sandra Kuhn, Redaktion Grosse-Literatur.de
 
 
Meinungen anderer Leser:
Dieses Buch war für mich am Anfang sehr schwer zu lesen. Ich kam sehr langsam voran, wegen den vielen Fremdwörtern und Abkürzungen. Aber je mehr ich mich in diese Geschichte hineinversetzen konnte, umso mehr verstand ich den Sinn. In diesem Buch steckt sehr viel Spannung. Aber es macht auch deutlich, wie fanatisch Menschen sein können, die sich vorgenommen haben, die Menschheit auszurotten. Ich finde es erschreckend, dass diese Geschichte so realitätsnah ist und es irgendwo Menschen gibt, die sich solch einen vernichtenden Plan aushecken. Sei es aus Gründen des Bevölkerungswachstums oder sonstigem terroristischen Wahnsinns.
 
Anett Langer - 2005-10-07
 
 
weitere Titel von Ilkka Remes bei Grosse-Literatur.de:
Tödlicher Sog
Ein Schlag ins Herz
 
 
 
 
   
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