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| Heleen van Royen |
| Freie Wildbahn |
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Original: De Ontsnapping
Verlag: Krüger
Format: Paperback, 348 S.
ET: D 2006
Preis: 14,90 €
ISBN: 3-8105-1628-7
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| Klapptext: |
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Julia hat immer nur für andere gelebt: Kinder, Ehemann, Eltern, Chef. Sie muss raus aus allem. Sie setzt das Unerhörte in die Tat um und fährt für unbestimmte Zeit in den Süden. Begleitet wird sie vom Geist ihres Bruders Jimmy, der als Neunzehnjähriger gestorben ist.
Die neue Freiheit ist aufregend, aber auch schwierig. Wilde Abenteuer und Heimweh, Glücksgefühle und schlechtes Gewissen wechseln sich ab. Als Julia in den Armen von Romeo landet, einem amerikanischen „Unternehmer“, wird ihr eines klar: Sie kann nicht ewig davonlaufen, sie muss sich ihrer Vergangenheit stellen - und ihrer Zukunft.
Ehrlich, mutig, komisch, berührend: der neue Bestseller von Heleen van Royen. |
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| Biographie: |
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| Heleen van Royen, geboren 1965, ist eine der erfolgreichsten Autorinnen der Niederlande. Ihre Bestseller werden in viele Sprachen übersetzt. Im Fischer Taschenbuch Verlag ist ihr Roman „Göttin der Jagd“ erschienen. Heleen van Royen lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Portugal und Amsterdam. |
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| Unsere Meinung: |
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Wer einen witzig-frischen Frauenroman erwartet, der wird von dem hier vorliegenden Roman leider enttäuscht sein. Denn die Protagonistin Julia nimmt sich eine Auszeit von ihrem bisherigen Leben. Es ist ein sehr sensibles Thema, dass die Autorin hier anschneidet; denn Julia hat nicht nur ihre Familie verlassen, sondern sie kämpft noch immer damit den Tod ihres Bruders Jimmy zu verarbeiten, der bereits vor vielen, vielen Jahren gestorben ist. Gerade in so eine sensible Geschichte setzt die Autorin gezwungene, wie aufgesetzt und überspitzt wirkende Szenen, die wohl komisch wirken sollten und in denen ich das Buch liebend gern aus der Hand gelegt hätte.
Ganze 3 Monate bleibt Julia für ihre Familie in Schweden unerreichbar. In Portugal lässt sie keinen Versuch aus, einen Mann ins Bett zu kriegen (auch wenn dies nicht so klappt, wie sie gern hätte). Schließlich lernt sie jedoch Romeo, einen Pornostar, kennen, lässt dutzende Schönheitsoperationen machen, schmeißt mit Geld nur so um sich, und kehrt schließlich in dem Glauben wieder nach Hause zurück, dort weitermachen zu können, wo sie alles aufgegeben hat ...
Fazit: Für meine Begriffe zuviel Sex, zuviel Klischees und leider einfach zu oberflächlich.
 
Sandra Kuhn, Redaktion Grosse-Literatur.de
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