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Hakan Nesser
 
 
 
François Lelord
Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück
 
Original: Le voyage d’Hector ou la recherche du bonheur
Verlag: Piper
Format: gebunden, 192 S.
ET: 05 / 2004
Preis: 16,90 €
ISBN: 978-3-492-04528-5
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Klapptext:
François Lelord spiegelt mit dem Blick des Psychologen zärtlich und amüsant unsere Zweifel und unseren Hunger nach Glück.

Es war einmal ein junger Psychiater, der Hector hieß. Er trug eine kleine, intellektuelle Brille und verstand es, den Leuten mit nachdenklicher Miene und echtem Interesse zuzuhören. Hector war ein ziemlich guter Psychiater. Und trotzdem war er mit sich nicht zufrieden. Weil er ganz deutlich sah, dass er die Leute nicht glücklich machen konnte. Kurz entschlossen begibt sich Hector auf eine Weltreise, in der Hoffnung, das Geheimnis des Glücks zu entdecken. Und allen, denen er begegnet, stellt er die gleiche Frage, die bei Männern meist Belustigung, bei Frauen eher Tränen hervorruft: Sind Sie glücklich? - Warum träumen wir so oft von einem glücklicheren Leben? Liegt das Glück im beruflichen Erfolg oder im privaten? Hängt es von den Umständen ab oder von unserer Sichtweise? Am Ende seiner Abenteuer weiß Hector 23 Antworten - und dass nichts einfacher ist als wahres Glück.

"Wenn man dieses Buch gelesen hat - ich schwöre es Ihnen - ist man glücklich" ELKE HEIDENREICH
 
Biographie:
François Lelord, geboren 1953 in Paris, studierte Medizin und Psychologie und wurde Psychiater, schloß 1996 jedoch seine Praxis, um sich und seinen Lesern die wirklich großen Fragen des Lebens zu beantworten. Er ist viel auf Reisen, besonders gerne in Asien, und lebt nach einem Jahr in Kalifornien heute in Paris und Hanoi, wo er seit 2004 Psychiater an der französischen Klinik ist. Seine Bücher "Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück", "Hector und die Geheimnisse der Liebe" und "Hector und die Entdeckung der Zeit" wurden internationale Erfolge und stehen seit Monaten ganz oben auf den deutschen Bestsellerlisten.
 
Unsere Meinung:
"Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück" ist in gewisser Weise ein kleines Märchen. Es erzählt von einem liebenswerten Psychiater, der sich auf eine Reise rund um die halbe Welt macht um mehr über das Glück herauszufinden. Dabei sind es private Lektionen, die ihm die Glückssuche bereitet und solche die das Leben anderer Menschen schreibt, die Hector auf seiner Reise zahlreich kennenlernt. Jeder hat andere Vorstellungen vom eigenen Glück - und so trägt Hector schlussendlich ganze 23 Glücksmomente zusammen.

Da ist z.B. sein Freund Édouard, der eine hohe berufliche Position inne hat und wohlhabend ist und doch nicht so recht glücklich zu sein scheint, bettelarme Kinder in einem gefahrreichen Land mit einem Lächeln auf den Lippen, eine junge, todkranke Frau, die glücklich darüber ist, dass es ihrer Familie gut geht, ein Mönch, der seine Lieben und Freunde hat sterben sehen und doch das Lachen nicht verlernt hat ...

Der Leser kann manchmal ein Nicken oder insgeheimes Zustimmen nicht unterdrücken, wenn Hector wieder eine neue Lektion gelernt hat, denn schließlich erzählt dieses Märchen aus dem wahren Leben; und so ist es auch für den Leser möglich die ein oder andere Parallele zum eigenen Glück zu ziehen.

Die Erzählform, in der über Hectors Reise und das Geschehen berichtet wird, erinnert an die eines Kinderbuches - auch hier gibt es einen richtigen Erzähler - und macht es möglich, dass man regelrecht über die Seiten fliegt. Und doch finde ich die Geschichte manchmal leider ein bisschen blass. Bis auf Hector, den man schnell sympathisch findet, schaffen es viele der übrigen Figuren nicht ein Gesicht zu bekommen und bleiben farblos. François Lelord schafft es nicht, echte Emotionen zu wecken. Er erzählt eher oberflächlich von den Personen, denen Hector begegnet, ohne dabei zu sehr ins Detail zu gehen. Das finde ich schade.

Einen richtigen Eindruck hat der Roman bei mir leider nicht hinterlassen und das, obwohl die Geschichte wirklich viel Potenzial hätte. Schade!

  

Sandra Kuhn, Redaktion Grosse-Literatur.de
 
 
 
 
   
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