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| Peter Dinzelbacher |
| Heilige oder Hexen |
| Schicksale auffälliger Frauen |
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Verlag: Patmos Verlag
Format: broschiert, 350 S.
ET: D 2004
ISBN: 3-491-69120-6
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| Klapptext: |
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Warum wird bis heute in der Kirche eine Frau als Heilige verehrt, die im Mittelalter als Hexe auf dem Scheiterhaufen endete? Warum zeigen Mystikerinnen zum Teil die selben Verhaltsmuster wie die als Ketzerinnen verschienen Frauen?
Für die öffentliche Meinung im Mittelalter gab es jedenfalls für auffällige Frauen nur das Entweder-Oder von Hexer oder Heiliger. Das die Eine dieses, die andere jenes Schicksal ereilte, erscheint oft nur wie ein roter Faden der Willkür männlicher Macht. Doch was zu dieser lebensentscheidenden Etikettierung führte, war bislang weitgehend ungeklärt. Peter Dinzelbacher belegt durch reiches Quellenmaterial aus Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien wie zufällig die Bestimmung als "Hexe" oder "Heilige" zustande kommen konnte und führt vor, wie Vorurteile und Stereotypen über einzelne Bevölkerungsgruppen entstehen.
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| Biographie: |
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Peter Dinzelbacher, ist Dr. phil. habil., Hon.-Prof. für Sozial- und Mentalitätsgeschichte an der Universität Wien.
1999/2000 Member of the Institute for Advanced Study, Princeton NJ. Lehrtätigkeit an mehreren Universitäten in Deutschland, Österreich, Italien und Dänemark. Zurzeit Verfasser von 19 mediävistischen Monographien in Buchform sowie Herausgeber von 12 Sammelbänden und der interdisziplinären Zeitschrift "Mediaevistik". Er veröffentlichte ca. 200 Aufsätze bes. zu Mentalität, Religiosität, Volkskultur, Frauengeschichte, Literatur, Sozialgeschichte des Mittelalters in Fachzeitschriften und Sammelbänden. Seine Bücher wurden in zehn Sprachen übersetzt.
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