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| Monika Detering |
| Herzfresser |
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Verlag: Gipfelbuch
Format: broschiert, 190 Seiten,
ET: D 2006
Preis: 10,50 €
ISBN: 3-937591-27-3
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| Klapptext: |
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Ein schonungsloser Blick zurück auf eine Kindheit, den Preis der Angst, der Scham zu zahlen, endlich darüber weinen und lachen zu können: "Ihre Füße fühlen Sansibars Grund."
Als sie noch Marie hieß, hatte sie Angst und düstere Träume. Als Madena reist sie in die Stadt ihrer Kindheit. Für einen Tag im Mai, der so riecht wie damals. Auf der Suche nach der verlorenen Zeit führen sie die Düfte zurück:
Es ist 1952. Wieder balanciert sie auf dem Schuldach, wieder kommt Vater: "Wir machen uns einen schönen Tag!" Nichts fürchtet sie mehr als die(se) schönen Tage.
Früh wird ihr Schweigen eingeimpft, "sonst kommst du in die Hölle, und Hölle ist ewig"... |
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| Biographie: |
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| Monika Detering ist freie Journalistin und Autorin. Zahlreiche Veröffentlichungen. "Herzfresser" ist ihr zweiter Roman. |
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| Meinungen anderer Leser: |
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Um es gleich zu sagen: Ich konnte nicht aufhören, zu lesen, der Roman zog mich in eine Zeit hinein, die auch die meine war.
Ein Frau auf der Suche nach dem Verzeihen, dem Leben und sich selbst.
Neben dem missbrauchten Kind sah ich das sensible und mutige Kind Marie, das Madena einmal war. Marie verdrängte Geheimnisse und das Schweigen, spaltete ihr Ich- der Strategie ihres Weiterlebens.
Dazwischen Aufatmen, ich gehe durch das Bielefeld der 50er und 60er Jahre. Sehe die ersten Schuhe mit Absatz, höre: "Vorsicht mit die Bejoniens", lache und bin mittendrin- bei den Ausflügen mit Vater, spüre die beklemmende Bigotterie der damaligen Zeit. Mutters katholischer Gott droht und Mutter droht, als Marie schwanger wird: "Du kommst in ein Heim für schlechte Mädchen."
Falsche Beziehungen, die sich auf den ihr vertrauten Mustern aufbauen, die frühe Ehe, dazwischen der "Herr Lichtblau", Maries kleine Liebe. Seelische Abstürze, Trennungen und die letzte Begegnug mit Vater vor seinem Tod. Am Ende die Freude, Marie schafft es- ihre Vergangenheit schmerzt nicht mehr.
Gerade durch das Andeuten der Ereignisse macht die Autorin den Weg frei für eigene Gedanken.
Eine starke Sprache, ein starker Roman. |
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| Esther Wahl -
2006-02-18 00:00:00 |
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