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| Dale Templar , Brian Leith |
| Human Planet |
| Leben mit den Extremen der Natur |
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Verlag: Frederking & Thaler
Format: gebunden, 288 S., ca. 150 Abb., Format 25,0 x 26,2 cm
ET: 09 / 2011
Preis: 45,00 €
ISBN: 978-3-89405-934-7
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| Klapptext: |
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Das Wunder der Anpassung
Der Mensch ist das einzige Lebewesen, dem es gelingt, in allen Regionen der Erde zu überleben. Er trotzt Naturgewalten und passt sich an extreme Bedingungen an. Human Planet porträtiert Menschen, die sich täglich größten Herausforderungen stellen. Eine Hommage an die Einzigartigkeit der Spezies Mensch. Großartige Aufnahmen in bewährter BBC-Qualität führen uns die Schönheit und den Wert unseres fragilen Gleichgewichts vor Augen. |
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| Grosse-Literatur.de-Rezensionen: |
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Extreme der Natur findet man überall auf der Welt. Ebenso Menschen, die sich diesen oftmals lebensfeindlichen Regionen bestens angepasst haben. „Human Planet“ - das Buch zur BBC-Earth-Dokumentation - stellt diese Menschen in unnachahmlicher Weise vor, und zeigt dem Leser Völker und Kulturen, die sich unter unwirtlichen Lebensumständen tagtäglich behaupten und die die Natur auf ihre ganz eigene Weise nutzen und respektieren.
Nachdem ich diesen Bildband das erste Mal in der Hand hielt und ein wenig darin blätterte, wusste ich, den muss ich unbedingt haben. Hier haben Autoren und Verlag wirklich etwas Großartiges geleistet. Nicht nur, dass er im schönen handlichen und vorallem lesefreundlichen Format von circa 25 x 26 cm daherkommt, er besticht auch durch ein klares aber angenehmes Layout im Innenteil, dass viele großformatige Fotos zulässt. Manchmal jedoch sind gerate des Layouts wegen einige Abbildungen etwas klein geraten, was jedoch die Fülle an tollen, ausdrucksstarken Bildern wieder wettmacht.
„Human Planet“ zeigt Menschen und Natur in acht verschiedene Habitate gegliedert: Grasland, Ozeane, Flüsse, Dschungel, Wüsten, Arktis, Berge und Stadtlandschaften. Auf jeweils circa 30 Seiten lesen wir von eindrucksvollen Naturschauspielen und ungewöhnlichen Bräuchen im entsprechenden Lebensraum. Und schnell wird klar, dass dieses Buch nicht nur wundervolle Bilder, sondern auch informative und spannende Texte zu bieten hat, die einen richtig in den Bann ziehen. Die Autoren Dale Templar und Brian Leith zeigen uns anhand einzelner Menschen und ihren Familien, was wir auf der ganzen Welt täglich leisten und welchen ungünstigen Lebensbedingungen wir uns im Lauf der Jahrhunderte angepasst haben. Dabei ist es wirklich erstaunlich wie wir es schaffen, unter den unwirtlichsten Umständen zu überleben und ganz eigene Sitten und Rituale erlernt haben.
Da lesen wir von ganzen Sippen in Westpapua, die ihre Häuser in 30-40 Meter hohen Bäumen errichten, von besonderen Jagdtechniken verschiedener indigener Völker in Afrika und von ungewöhnlichen – für uns Europäer fast undenkbaren – Speisen der Menschen im Dschungel bei Venezuela; von Honigsammlern im Kongo, die in 40 Meter hohe Baumriesen – fast ohne jedes Hilfsmittel - klettern, von Seezigeunern auf Borneo, die gänzlich auf dem Ozean leben und viele, viele weitere lesenswerte und überraschende Berichte über beeindruckende Menschen und Lebensweisen.
Fazit: „Human Planet“ hat mich wirklich überrascht. Ich war schon nach den ersten Seiten begeistert von den Menschen, die so gänzlich anders leben als wir in der westlichen Welt, und die sich so unfassbar perfekt an oft einzigartige Regionen der Erde angepasst haben. Dass das Autorenteam hier viele Völker anhand einzelner Menschen vorstellt und uns ihre Lebensart näherbringt, macht nur einen Teil dieses großartig gelungenen Bildbands aus. Auch die vielen wirklich schönen und wirkungsvollen Bilder, die meist genau das zeigen, über das man gerade gelesen hat, machen diesen Ausflug zum „Leben mit den Extremen der Natur“ zu einer wundervollen Reise, aus der man schließlich noch wissbegieriger aber auch völlig begeistert wieder auftaucht.
Sandra Kuhn, Grosse-Literatur.de
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