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| Sara Donati |
| Im Herzen der Wildnis |
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Original: Into the Wilderness
Verlag: Heyne
Format: broschiert, 923 S.
ET: D 09 / 2000
Preis: 9,95 €
ISBN: 3-453-17199-3
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| Klapptext: |
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Mit großen Plänen und voller Vorfreude auf ein neues Leben begibt sich die junge Engländerin Elizabeth Middleton auf den Weg nach Paradise, einer kleinen Siedlung am Rande der Wildnis. Als gutausgebildete Lehrerin möchte sie eine Schule errichten, in der Indianer und Weiße gleichberechtigt unterrichtet werden. Doch ihr Vater, Richter in Paradise, hat andere Pläne mit der schönen jungen Frau: Elizabeth soll den Dorfarzt Richard Todd heiraten. Allein Elizabeth denkt nicht daran, sich einen Mann aufzwingen zu lassen; sie hat sich in Nathaniel Bonner verliebt. Nur: Bonner ist zwar Weißer, doch er lebt und denkt wie die Mohawk-Indianer. Als Elizabeth immer stärker von ihrem Vater zur Heirat mit dem verhassten Todd gedrängt wird, begibt sie sich mit Bonner auf eine gefahrvolle Flucht durch die Wildnis.
„Eine Geschichte, die einen fortreißt in einer andere Zeit und in eine andere Welt“ DIANA GABALDON |
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| Biographie: |
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| Sara Donati lebt mit ihrer Familie im Staat Washington und ist Professorin für Sprachwissenschaft an der Western Washington University. „Im Herzen der Wildnis“ ist ihr erster Roman, ein zweiter ist bereits in Arbeit. |
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| Unsere Meinung: |
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Sara Donati hat es geschafft ein großartiges Buch zu schreiben, dass einen von der ersten Zeile in eine andere Welt voll Abenteuer, Liebe und Ungerechtigkeiten fortreist; und dabei verwickelt sie den Leser so geschickt ins Geschehen, dass man die Protagonisten schon bald Freunde nennt.
Die Autorin erzählt die einfühlsame Geschichte von Elizabeth Middleton und Nathaniel Bonner, die für ihre intensive, ehrliche Liebe wahrhaft kämpfen müssen.
Elizabeth soll von ihrem Vater aus den Arzt Richard Todd heiraten, dem Elizabeths Mitgift, ein Stück Land, das sich „Hidden Wolf“ nennt, mehr Wert ist als sie selbst. Doch Elizabeth durchschaut seinen Plan; hat sie sich selbst doch bereits in den Trapper Nathaniel verliebt, der ihr ganzes Wesen und ihre Intelligenz fordert … Gemeinsam stricken sie einen gefährlichen Plan um sich selbst zu verbünden und den letzten verbliebenen Mohawk-Indianern, Nathaniels Familie, den „Hidden Wolf“ zu sichern, denn auch wenn Nathaniel der Abstammung nach ein Weißer ist, gilt sein Herz und sein Leben dem indianischen Volk … und Elizabeth.
Sie machen sich auf die gefahrvolle Flucht vor dem Gesetz, vor Elizabeths Vater und vor Richard Todd, dessen sinnlose Wut ihn zu allem fähig macht …
Dieser Roman ist nicht nur eine historische Familiengeschichte, sondern auch ein packender Liebesroman, gespickt mit viel Spannung und Abenteuer.
Man kann den Roman eigentlich nicht so ganz in Worte fassen, auch nicht das ganze Wesen des Buches wiedergeben, denn es sind die vielen Personen, die Elizabeth während ihrer Reise kennen lernt, die vielen Eindrücke, die auch der Leser sammelt, über die Liebe von Elizabeth und Nathaniel, die Lebensgewohnheiten der letzten Indianer, das Leben in Paradise…, die dieses Buch zu etwas ganz Besonderem machen.
Nachts legte ich sehr widerstrebend das Buch beiseite, musste mich zwingen von dem spannenden Geschehen abzulassen, denn schließlich muss man ja irgendwann auch mal schlafen, und dass nur um mich den ganzen darauf folgenden Tag auf die abendliche Lektüre zu freuen und endlich zu erfahren, wie es weitergeht ...
Ich habe bisher noch kein Buch gekannt, das ganze 922 Seiten voll Spannung steckte; und am liebsten hätte ich gleich noch mal von vorn begonnen.
Fazit: Großartig!
   
Sandra Kuhn, Redaktion Grosse-Literatur.de
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An einer fernen Küste |
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