Startseite
Kleines Bücherzimmer Bücher & Rezensionen
Lit-Blog
TOP-Bücher
Neuerscheinungen
über 2000 Bücher
Autoreninterviews
Bücher-Charts
Klassische Autoren
und ihre Werke
Schreibfeder - Gedichte
& Kurzgeschichten
Märchen & Sagen
Lexikon
Zitate
Newsletter
Gästebuch
Seite weiterempfehlen
Banner
   
 
   
   
Hakan Nesser
 
 
 
Aileen P. Roberts
Jenseits des Nebelmeers
 
Verlag: Cuillin Verlag
Format: broschiert, 418 S.
ET: 11 / 2008
Preis: 13,50 €
ISBN: 978-3-9810966-6-8
Kaufen bei:  bei Amazon.de kaufen

Klapptext:
"Du wirst weit fortgehen und alles verlieren und trotzdem den Menschen Hoffnung geben." Diese düstere Prophezeiung bekam Ronan von Eldaran, dem Seher, obwohl die Bewohner Rhivaniyas glauben, dass nun endlich Ruhe und Frieden in ihrem Land eingekehrt sind. Doch eines Tages taucht plötzlich Diorin, der Zwerg, mit haarsträubenden Neuigkeiten auf. In einem geheimnisvollen Land jenseits des Nebelmeers wurden die Zwerge versklavt und die Göttin Eshaka und ihre Schergen, die Bruderschaft der Maganer, tyrannisieren das Volk. Um ihrem Freund Diorin und dem Volk der Zwerge zu helfen, brechen Yana, Ronan und ihre Freunde zu einer gefährlichen Reise in ein fernes, unbekanntes Land auf. Aus einer Abenteuerreise wird schnell ein Kampf ums Überleben, aber auch ein Kampf gegen eine neue Dimension der Hilflosigkeit und Verzweiflung. "Jenseits des Nebelmeers", die spannende Fortsetzung von "Die Tochter des Mondes".
 
Unsere Meinung:
Aileen P. Roberts schafft es abermals ihre Leser in die abenteuerliche, magische Welt ihrer Figuren, in das ferne Land Rhivaniya, zu entführen.

Ronan und Yana haben nach dem Kampf um Dallador ein neues Zuhause in Calladon gefunden. Hier bauen Sie die alte Ruine der Burg, in der einstmals Yanas Eltern lebten, wieder auf. Auch der Druide Orgon und der Zwerg Diorin haben hier ihr Lager aufgeschlagen. Eines Tages macht sich Diorin auf um die unterirdischen Tunnel zu durchqueren, durch die sein Volk Rhivaniya vor vielen Jahren verließ. Als er von seiner Reise zurückkehrt bringt er haarsträubende Neuigkeiten: sein Volk wurde von finsteren Magiern versklavt. Es braucht nicht viel um Ronan, Yana und ihre Freunde zu überreden die Zwerge zu befreien. Allein die Schiffsreise bereit allen Unbehagen, wissen alte Mythen doch von den furchterregenden Meeresungeheuern zu berichten. Doch schließlich ist es ein Sturm auf hoher See, der nicht nur Yana über Board gehen lässt. In ungeheurer Verzweiflung macht sich Ronan auf das Böse zu bekämpfen, denn sein Leben ist ihm nach Yanas Tod nichts mehr wert. So wird er zum Kämpfer für die Ungerechten und ermuntert das einfache Volk gegen die grausamen Maganer und deren Göttin aufzubegehren. Was Ronan nicht weiß, Yana hat den Sturm überlebt und ist nun auf der Suche nach ihrem Geliebten, doch dieser scheint ihr und ihren Freunden immer ein Stück voraus zu sein ...

Schon auf den ersten Seiten nimmt uns die Autorin wieder in ihrer Welt gefangen. Es ist eine echte Freude wieder von Ronan, Yana und den anderen zu lesen, die erneut ein spannendes Abenteuer bestehen müssen. Der Autorin gelingt es dabei kurzweilig zu erzählen und kaum Langeweile aufkommen zu lassen.

Der Plot ist nicht neu: ein unterdrücktes Volk erhebt sich mithilfe einer kleinen Schar Auserwählter und besiegt das Böse. Und doch hat Aileen P. Roberts diese Geschichte mit ihrem Einfallsreichtum zu einem fesselnden und überaus unterhaltsamen Roman werden lassen. Denn die Geschichte sprüht geradezu vor neuen magischen Abenteuern, einprägsamen, sympathischen Charakteren und allerhand Spannung. Da kommt der Leser kaum zu Atem und es fällt schwer das Buch zur Seite zu legen.

Doch wie auch in Band 1 „Die Tochter des Mondes“ fällt auf, dass Aileen P. Roberts stellenweise etwas zu schnell und gehetzt erzählt, und machmal regelrecht in einen „Berichterstattungs-Stil“ verfällt (Bsp.: „Yana wurde aus ihren Gedanken gerissen, als eine Bäuerin aufgeregt in ihre Richtung gerannt kam und erzählte, dass sich eine ihrer Kühe verletzt hätte. Die war wohl von einem wilden Tier angefallen worden. Yana kam rasch mit und heilte mit ihren magischen Kräften die verängstigte und blutüberströmte Kuh. Dann ritt sie nachdenklich zur Burg zurück.“). Auch viele Rechtschreibfehler und Wort- bzw. Handlungswiederholungen hemmen den Lesefluss. An sich wirkt die Schreibweise etwas unausgereift und auch so mancher Dialog erscheint platt. Einige Handlungen, die an sich nichts zum Geschehen beitragen, hätten meines Erachtens sogar ersatzlos gestrichen werden können (wie z.B. oben genannter Auszug). Dies hätte der Geschichte etwas mehr Kürze verliehen und die – zwar selten – auftretende Ungeduld beim Lesen vertrieben.

Fazit: Der einfallsreichen Geschichte, mit ihren vielen Wendungen, Abenteuern und den Figuren, die man schnell gern hat, gesteht man gern die ein oder andere Schwäche zu. Schließlich ist und bleibt „Jenseits des Nebelmeeres“ ein spannendes und unterhaltsames Buch, dass seine Leser regelrecht gefangennimmt.

 

Sandra Kuhn, Redaktion Grosse-Literatur.de
 
 
weitere Titel von Aileen P. Roberts bei Grosse-Literatur.de:
Die Tochter des Mondes
Die Zeit der Sieben - Thondras Kinder 1
 
 
 
 
   
Autoren A - E
Autoren F - J
Autoren K - O
Autoren P - T
Autoren U - Z
Romane & Erzählungen
Fantasy & Science Fiction
Historische Romane
Krimis & Thriller
Kinder & Jugend
Liebesromane
Film & Fernsehen
Klassiker & Lyrik
Serien & Reihen
Kurzgeschichten
Sonstige Literatur
Comics
Historische Biographien
Autobiographien
Sonstige Biographien
 
Kunst, Fotografie,
Film & Musik
Geschichte
Naturwissenschaften
Abenteuer, Reisen
& Länder
Natur, Tiere & Garten
Gesundheit & Esoterik
Essen & Trinken
Sonstige
 
Länder
Tiere & Natur
Sonstige Bildbände