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| Christine Warren |
| Küss mich, Werwolf |
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Original: Wolf at the Door (Others 01)
Verlag: Blanvalet
Format: broschiert, 416 S.
ET: 01 / 2011
Preis: 8,99 €
ISBN: 978-3-442-37514-1
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| Klapptext: |
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Der erste Roman einer neuen paranormalen Serie!
Sullivan Quinn hat nicht Irland verlassen und ist 3000 Meilen nach Amerika gereist, nur um sich nun Hals über Kopf zu verlieben. Aber ein Dufthauch der Anthropologin Cassidy Poe genügt, um ihn verrückt zu machen. Auch Cassidy fühlt sich leidenschaftlich zu Sullivan hingezogen, aber noch ahnt sie nicht, wer Sullivan in Wirklichkeit ist. Und sie weiß nicht, dass er sie in höchste Gefahr bringt. Denn Sullivan hat eine gefährliche Mission ... |
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| Biographie: |
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| Christine Warren stammt aus New England und lebt jetzt an der Pazifikküste der USA . Sie hat, wie sie selbst sagt, viele schöne Hobbys, u.a. neue Schuhe, gute Weine, ihre vielen Tiere und ihre Familie und Freunde. Am Liebsten ist ihr allerdings das Schreiben - und das Lesen jener Romane, bei deren Entstehung jemand anderes gebrütet hat. |
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| Grosse-Literatur.de-Rezensionen: |
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Christine Warren schafft es mit einem unglaublich spannenden Auftakt ihres erotischen Fantasy-Romans ihre Leser an das Geschehen zu binden und schon vom ersten Satz an eine beachtliche Spannung aufzubauen, der man sich kaum entziehen kann.
Nie hätte Sullivan Quinn geglaubt, dass ihn ein solch betörender Duft in den Wahnsinn treiben könnte. Und das ausgerechnet als er eigentlich einen klaren Gedanken behalten sollte. Schnell hat er die Quelle des berauschenden Geruchs ausgemacht: Fuchsfrau Cassidy Poe. Doch diese ist zunächst alles andere als begeistert über die beharrlichen Annäherungsversuche des Wolfes. Als ein Angehöriger der „Anderen“ von einer geheimnisvollen Sekte entführt wird, sind Quinn und Cassidy jedoch zur Zusammenarbeit gezwungen. Gemeinsam sollen sie mehr über diese Gemeinschaft und ihre Arbeitsweise herausfinden. Während die beiden schon bald ihre Finger kaum mehr voneinander lassen können, geraten sie ins Visier der Sekte …
„Küss mich, Werwolf“ kommt schon zu Anfang mit einer guten Portion Erotik daher, wenngleich es noch ein Weilchen dauert, bis Cassidy und Quinn wirklich zueinander finden. Doch gerade dieser fesselnde Auftakt, bei dem man fast das Atmen vergisst, hat es in sich. Christine Warren hat in diesen Roman eine gute Mischung aus Romance und Fantasy gepackt mit zwei Hauptfiguren, die einem sofort sympathisch sind. Trotzdem schaffen es diese beiden Figuren, ihre Leser das ein oder andere Mal etwas zu nerven. Quinn ging mir sogar mit seinem „...., liebste Cassie“ - dass er ständig verwendet – nach einiger Zeit ziemlich auf den Keks. Die Dialoge kommen oft leider sehr holprig und manchmal sogar etwas nichtsaussagend daher.
Die „Anderen“, das sind Vampire, Werwesen, Feen, Hexen, Dämonen – eben all die übersinnlichen Gestalten, von denen wir schonmal gehört haben. In diesem ersten Band ihrer Reihe um die „Anderen“ erfahren wir einiges über die Strukturen dieser ungewöhnlichen Gemeinschaft. Auch wenn der Fantasy-Part etwas oberflächlich und recht einfach gestrickt daherkommt, bietet er doch eine gute Rahmenhandlung für den Romance-Teil. Eine tiefschürfende Geschichte sollte man hier also nicht erwarten. Während die ersten Ereignisse noch gut strukturiert und etwas ausgefeilter ihre Leser zu unterhalten wissen, ist die Bedrohung am Schluss schnell besiegt; dazwischen finden sich kaum nennenswerte Höhepunkte.
Für meinen Geschmack hat es die Autorin beim erotischen Teil, der wohl durch den Wolfpartner leicht „animalisch“ daherkommen soll, etwas übertrieben. Wenngleich sie es wirklich gut versteht, ihre Liebesszenen zu beschreiben und ihre Leser darin eintauchen zu lassen, waren mir die beschriebenen Ekstasen etwas zu ekstatisch.
Fazit: „Küss mich, Werwolf“ ist ein Roman, der es schafft, seine Leser mit leichter Kost angenehm zu unterhalten. Man taucht in eine Welt der „Anderen“ ein, von der Christine Warren zwar spannend und flott zu erzählen vermag, die jedoch eher seicht und manchmal recht flüchtig daherkommt. Wenn man diese Schwäche verzeiht und sich auch nicht an stellenweise etwas überspitzten Liebesszenen stört, bietet diese Geschichte Lesestoff für angenehme Stunden. Ich werde der Autorin noch eine weitere Chance mit „Die Schöne und der Werwolf“ geben, denn Lust auf mehr macht dieser Roman auf jeden Fall.
Sandra Kuhn, Grosse-Literatur.de
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