| |
|
|
| |
| Henrik Tandefelt |
| Lauf, Helin, lauf! |
| |
Original: Som om
Verlag: dtv
Format: Paperback, 436 S.
ET: D 06 / 2004
Preis: 15,00 €
ISBN: 3-423-24404-6
Kaufen bei:
|
|
| Klapptext: |
|
Selten hatte sich Kriminalkommissar Knut Lindström so auf die Sommerferien gefreut. Gemeinsein mit seiner Frau Ingbritt und Freund Josef Friedmann nebst Hund beginnt er mit der Renovierung ihres Landhauses. Ansonsten wollen sie sich ganz dem Müßiggang hingeben. Doch die Beschaulichkeit in der südschwedischen Provinz findet rasch ein Ende: Beim Tapetenablösen stößt Ingbritt auf eine fast dreißig Jahre alte Zeitungsnotiz, die von einem mysteriösen Unfall berichtet, der bis heute nicht aufgeklärt scheint. Ingbritt beginnt zu recherchieren – und muss sich beeilen, denn der Fall könnte bald verjährt sein. Dann geht es Schlag auf Schlag: Helin Arras, ein kurdisches Mädchen, verschwindet mitsamt der Mutter. Wenige Wochen später wird im Kanal der Kleinstadt Ekemåla eine stark verweste Leiche gefunden. Jetzt ist es endgültig vorbei mit der Sommerruhe: unfreiwillig geraten Lindström, seine Frau und Friedmann mitten hinein in die polizeilichen Ermittlungen …
„Es gibt einen neuen Stern am schwedischen Krimihimmel: Henrik Tandefelt, der mit seinem eigenen, ironisch-amüsanten Stil eine Nische zwischen all den anderen schwedischen Krimiautoren entdeckt hat.“ SMÅLANDS-TIDNINGEN
„Tandefelts Romane folgen überhaupt nicht dem gängigen Muster. Sie leben davon, dass sie menschliche Eitelkeiten, Korruption, Kleinlichkeit, Rassismus und Politik gleichermaßen vorführen und den Leser über die Absurditäten des Lebens zum Lachen bringen. Ein Autor, der ganz eigene Spuren hinterlässt. Lesen Sie ihn!“ TIDNINGEN ÅNGERMANLAND |
| |
| Biographie: |
|
| Henrik Tandefelt, in Helsinki geboren, unterrichtet „Medien“ an einem Gymnasium in Småland. In den vergangenen Jahren war er sowohl in Finnland als auch in Schweden als Künstler und Fotograf, am Theater und als Journalist tätig. „Lauf, Helin, lauf!“ ist sein zweiter Josef-Friedmann-Krimi. |
| |
| Unsere Meinung: |
|
Henrik Tandefelt hat eine ganz eigene Art, eine spannende und dichtgewebte Kriminalgeschichte zu erschaffen. Denn an der Seite Friedmanns sowie Knut und Ingbritt Lindström - einem ungleichen aber liebenswerten Ermittlertrio - erfahren wir von drei ungeklärten Fällen.
Da wäre Helin Aras, ein kurdisches Mädchen, das samt Mutter plötzlich verschwunden ist, eine Frauenleiche, die im Kanal gefunden wird und die scheinbar niemand vermisst sowie ein fast vergessener Unfall, der unmöglich einer sein konnte. Nebenbei spüren wir fast am eigenen Leib, wie die Bürger des kleinen Städtchens Ekemåla sich mit Rassismus, Schwulenhass und Prostitution auseinandersetzen.
Tandefelt führt den Leser an der Hand seiner drei Ermittler durch das aufregend spannende Geschehen. Kaum hat man das eine verdaut, kommt auch schon das nächste ans Licht - kurzum: für Langeweile ist hier einfach kein Platz. Im Gegenteil. Ich musste mich zwingen, dass Buch aus der Hand zu legen, konnte nachts schlecht schlafen, da ich alle Fakten im Kopf immer wieder durchgegangen bin und habe selbst im Nachhinein in Gedanken noch Hinweise entdeckt, die auf das eine oder andere Verbrechen hindeuteten.
Fazit: Großartig!
   
Sandra Kuhn, Redaktion Grosse-Literatur.de
|
|
| |
|
| |
| |
| |
| weitere Titel von Henrik Tandefelt bei
Grosse-Literatur.de: |
|
|
Ultramarin |
| |
| |
| |
|
|
| |
 |
|
|
|