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| Stefan Maiwald |
| Laura, Leo, Luca und ich |
| Wie man in einer italienischen Familie überlebt |
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Verlag: dtv
Format: broschiert, 189 S.
ET: D 01/2007
Preis: 8,90 €
ISBN: 3-423-20960-7
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| Klapptext: |
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| Wer eine Italienerin heiratet, bekommt die Großfamilie gleich mit dazu - das wird dem Autor schon bald nach der Hochzeit mit allen Konsequenzen klar. Nie auf den AC Mailand schimpfen. Die „Gazetta dello Sport“ erst dem Schwiegervater und dann den beiden Schwägern überlassen, sonst gibt es Ärger. Beim Angeln immer nach der Küstenwache Ausschau halten. Kein zweites Bier bestellen, das macht einen unguten Eindruck. Den Teller leeren, auch wenn das Essen noch lebt. Das Leben mitten in einer italienischen Familie kann ganz schön anstrengend sein, und Stefan Maiwald muss es wissen: Seit sieben Jahren ist er mit Laura verheiratet - und mit dem Rest der Familie. |
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| Biographie: |
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| Stefan Maiwald, geboren 1971 in Braunschweig, lebt auf der Insel Grado zwischen Venedig und Triest. Von dort schreibt er Geschichten u.a. für das „SZ-Magazin“, die „Frankfurter allgemeine Sonntagszeitung“, „Playboy“, das „Golf Journal“ und „GQ“. Bei dtv ist von ihm erschienen: Golf. Kleine Philosophie der Passionen. |
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| Grosse-Literatur.de-Rezensionen: |
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Stefan Maiwald lässt uns mit diesem Buch an einem Teil seines Lebens teilhaben. Dabei schildert er in einem amüsanten ironisch-ehrlichen Stil seine Erlebnisse als Single sowie mit Laura und ihrer Familie. Die Worte wirken frei und fast wie aus dem Bauch heraus, und genau das ist das Besondere an diesem Buch. Hier ist alles echt und nichts wirkt verschönert.
Dabei gibt es nahezu in jedem Kapitel etwas zu lachen und ich selbst habe mich als frühere Kunstgeschichteschülerin an so manches in Italien zurückerinnert, so zum Beispiel konnte ich Maiwalds Schilderung der Warteschlangen vor den Uffizien sehr gut nachvollziehen, stand ich doch vor einigen Jahren selbst dort ...
Eigentlich mag man den Autor schon von der ersten Seite an und entdeckt mit jeder neuen Erzählung mehr von dem Leben in Italien und der Mentalität Maiwalds italienischer Familie. Dabei gibt der Autor dem Leser auch so manche Nachhilfe: in italienischer Sprache, in guten italienischen Manieren und was man lieber bleiben lassen sollte. Als Leser saugt man alles irgendwie in sich auf und fühlt sich schon fast selbst in diesem temperamentvollen, sonnigen Land, dass so ganz anders ist als unser graues Deutschland.
Fazit: Dank Maiwalds urkomischen, ironischen Erzählstils, kann man dieses Buch einfach nur verschlingen.
Sandra Kuhn, Grosse-Literatur.de
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