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Hakan Nesser
 
 
 
Wolfgang Hohlbein , Heike Hohlbein
Märchenmond
 
Verlag: Ueberreuter
Format: gebunden, 394 S.
ET: D 1983
ISBN: 3-8000-2381-4
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Klapptext:
Seit Tagen liegt Kims Schwester Rebekka bewußtlos im Krankenhaus. Ihre Seele wird im Lande Märchenmond vom Zauberer Boraas, dem Herrn des Schattenreiches, gefangengehalten. Kim ist der einzige, der sie befreien kann.

Um seine kleine Schwester zu retten, macht sich Kim auf die abenteuerliche Reise ins Land Märchenmond. Um dorthin zu gelangen, muß jeder seinen eigenen Weg finden. Kim, begeisterter Leser von Science Fiction Büchern, wählt dafür ein Raumschiff, doch Zauberkräfte zwingen ihn zur Landung - inmitten einer unzugänglichen, schwarzen Bergwelt - gerät er, ebenso wie seine Schwester, in Boraas' Hände. Doch Kim gelingt die Flucht aus Burg Morgon - gerade rechtzeitig, um die Bewohner Märchenmonds zu warnen: Die riesige Armee der schwarzen Reiter, angeführt von einem mysteriösen Unbekannten, überwindet die Pässe des Schattengebirges und marschiert gegen Märchenmond. Ein Kampf um die gläserne Burg Gorywynn ist unvermeidlich.

Auf dem gefährlichen Weg zum König des Regenbogens, zur Burg am Ende der Welt, müssen Kim und seine Freunde - der Riese Gorg, der Bär Kelhim, der Golddrache Rangarig und Prinz Priwinn - zahlreiche packende Abenteuer bestehen. Und doch scheint der Sieg der schwarzen Ritter unabwendbar - bis Kim dem Schwarzen Lord ins Gesicht blickt. Was er dort sieht, wendet das Schicksal...
 
Biographie:
Wolfgang Hohlbein, 1953 in Weimar geboren, zählt zu Deutschlands erfolgreichsten Autoren fantastischer Unterhaltung. Seine Bücher haben inzwischen eine Gesamtauflage von über acht Millionen erreicht.
 
 
Meinungen anderer Leser:
Ich gebe freimütig zu, bis ich 1985 erste Bekanntschaft mit Wolfgang Hohlbein machte, weil er, seine Familie und ich Nachbarn - und später Freunde - wurden, und mir seine Frau Heike MÄRCHENMOND in die Hand drückte, war ich eher ein Gegner des Fantasy-Genres. Ich habe mich sowohl HERR DER RINGE als auch sonstigen Fantasy-Klassikern verweigert.
Doch ich hatte gerade Urlaub und war neugierig, was der schreibende Nachbar so verfaßt.
Als ich im Auto in den sonnigen Süden saß - auf den unliebsamen Rang der Beifahrerin verwiesen, dachte ich: ach, risikiere doch einmal einen flüchtigen Blick in das Werk.

FÜR ALLE DIE DAS TRÄUMEN NOCH NICHT VERLERNT HABEN! war der erste Satz, der mir bei MÄRCHENMOND ins Auge sprang. Und ich fühlte mich irgendwie angesprochen.
Vollig zu Recht!

Dieser Roman war eines der Bücher, das mich zurück in meine (lesende) Kindheit versetzte. Hinzu kam der fesselnde und dennoch leichtfüßige Stil des Autors, von dem ich vorher nie etwas gehört, geschweige denn gelesen hatte. Und ich bin froh, daß das mit MÄRCHENMOND ein Ende fand, denn seither lese ich jedes Hohlbeinbuch. Weniger weil er anders ist als andere Autoren, sondern weil er einfach zu fabulieren versteht und den Leser mit auf eine Reise aus dem Alltag nimmt - in diesem Fall durch das Land Märchenmond. Sehr schnell ist man "mitten drin", besteht Gefahren und Abenteuer in einem bunten phantastischen Reigen von realen und weniger realen Charakteren und abenteuerlichen Schauplätzen. Umgeben von Drachen über Riesen - führt uns unser literarischer Weg bis an die Gläsernen Burgen.

Komme ich zurück zu meiner Beifahrerrolle, ich war plötzlich dankbar dafür, denn ich konnte Märchenmond - einmal begonnen, nicht mehr aus der Hand legen. Und habe es auch nicht. Auch wenn ich nicht mehr zu der Zielgruppe gehörte. Doch Märchenmond, ist wie alle anderen Hohlbein-Fantasywerke ein Buch für jede Altersklasse.
Ich bin der beste Beweis dafür.
Alle Charaktere sind so phantastisch und liebevoll angelegt, daß man sich sofort in dieses märchenhafte Land versetzt fühlt. Dieser klassische und phasenweise etwas traurige Fantasy-Roman bietet eine (wohl eher übliche) Handlung von Gut und Böse, Licht und Dunkelheit, und Freunschaft - ABER (und das unterscheidet ihn von vielen) vor allem eine Geschichte hinter der Geschichte, die (hoffentlich) zum Nachdenken anregt. Über unsere Welt und den Sinn des Lebens. Denn er ist nicht nur spannend, sondern auch philosophisch durchwirkt. Wenn man es vermag zwischen den Zeilen zu lesen!

Ich habe Märchenmond im Laufe der Jahre mehrmals gelesen und finde immer wieder neue Perspektiven und zähle nicht zu den Kritikern dieses Romans, die ihm zu starke Parallelen zu "Der Herr der Ringe" vorwerfen.
Im Gegenteil.
Und WENN man einen derartigen Vergleich zieht, muß ihn Märchenmond auf keinen Fall scheuen. Ich halte jedoch derartige Vergleiche für ebenso überflüssig wie ein Kropf, weil sich alle neuen Kunstrichtungen an Klassikern orientieren. Warum nicht auch gute Literatur?
Und dazu gehört MÄRCHENMOND ohne Zweifel. Ich kann nur jedem Leser empfehlen sich selbst davon zu überzeugen!
 
Alisha Bionda - 2008-01-30 00:00:00
 
 
weitere Titel von Wolfgang Hohlbein bei Grosse-Literatur.de:
Die Zeit vor Mitternacht - Nemesis 1
Das Jahr des Greifen
Der Inquisitor
 
 
 
 
   
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