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Hakan Nesser
 
 
 
Jonas Winner
Davids letzter Film
 
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag
Format: Taschenbuch, 352 S.
ET: 01 / 2011
Preis: 8,95 €
ISBN: 9783423212601
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Klapptext:
Wie ein Film von David Lynch

Journalist Florian Baumgartner soll den bekannten und umstrittenen Filmemacher David Mosbach porträtieren und dafür seine Kontakte zum einstigen Jugendfreund nutzen. Als Florian im winterkalten Berlin eintrifft, muss er feststellen, dass David seit Tagen spurlos verschwunden ist. Mehr von Sorge um den bewunderten Freund als von journalistischem Eifer getrieben, stürzt sich Florian in seine Recherchen, und ihn überkommt das blanke Entsetzen: Mosbach hat in seinen Filmen nicht nur die Grenzen des Geschmacks, er hat auch die Grenzen der Menschlichkeit überschritten. Kein Wunder, dass die Polizei bereits gegen ihn ermittelt. Und zwar wegen Mordes.
 
Grosse-Literatur.de-Rezensionen:
Der Thriller ist durch und durch spannend geschrieben, alle Szenen sind detailliert und bieten genaue Vorstellungen von dem Geschehen. Auch die Hauptfiguren wirken authentisch und besonders das verrückte Verhalten von David und der ihm so wichtige Unterschied von Wirklichkeit und Lüge ist gut beschrieben. Er steigert sich in die Idee den "perfekten Film" zu drehen, so sehr hinein, dass alles andere unwichtig für ihn wird. Sein Geisteszustand wird zum Ende hin gut verdeutlicht und als Leser beginnt man ihn zu verstehen.
Interessant ist es zu sehen, wie der beste Freund des Protagonisten "Florian" zum Täter wird und wie Florian damit umgeht. Er glaubt zunächst noch an das Gute in seinem Freund und das macht es so spannend. Als Leser wartet man immer darauf, dass er endlich hinter die Fassade seines Freundes blickt.
Es wird deutlich, dass Florian viel an ihrer Freundschaft liegt und es ihm schwer fällt, das hinter sich zu lassen, was ihn sehr sympatisch macht.
Florian ist eher unglücklich mit seinem Leben und weiß noch nicht so recht, wohin ihn seine Wege in Zukunft noch führen werden. Als er seinen besten Freund in Berlin verliert, kehrt er zurück nach Spanien.
Was mir gefallen hat war, dass es nicht, wie in den meisten Krimis und Thrillern, eine romantische Liebesgeschichte gibt, die alles etwas unglaubwürdig erscheinen lässt.
Mir gefällt es, dass es kein absurdes Happy-End für Florian gibt und seine Figur daher sehr realistisch und sympathisch wirkt.
David wird weniger gut dargestellt, was im Kontrast dazu steht, dass er in seinem letzten Film als "der Gute" dargestellt wird und Florian als "der Böse". Diese Szene verdeutlicht auch dem Leser, dass es nicht immer einfach ist, die Wahrheit zu erkennen und diese sich leicht maipulieren lässt, damit regt das Buch den Leser zum Nachdenken an.

Das ganze Buch ließ sich zwar schnell lesen, aber ich habe wirklich nervenaufreibende Szenen vermisst, die das Ganze noch spannender macht.

   

Rebecca, Grosse-Literatur.de
 
 
weitere Titel von Jonas Winner bei Grosse-Literatur.de:
Murder Park: Thriller
 
 
 
 
   
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