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Hakan Nesser
 
 
 
Donna Gillespie
Mondfeuer
 
Original: The Lightbearer
Verlag: Krüger
Format: gebunden, 1146 S.
ET: D 1996
ISBN: 3-8105-0887-X
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Verwandte Bücher
   
Donna Gillespie :   Lucia St. Clair Robson :   Lucia St. Clair Robson :
Mondschatten   Die mit dem Wind reitet   In der Ferne ein Feuer
 
Klapptext:
Während im korrupten Rom des ersten Jahrhunderts nach Christus die tödliche Tyrannei des Cäsaren ihren Höhepunkt erreicht, kämpfen im fernen Germanien die Legionen gegen die freien Stämme an Rhein und Main. Dort kommt Auriane zur Welt, einzige Tochter des Kriegsführers Baldur. Schon bei ihrer Geburt weissagt die Priesterin Ramis seltsame Dinge: Mut und Kriegsglück, harte Kämpfe in fernem Land und den furchtbaren Frevel des Verwandtenmordes - das Los eines Mannes, keines Mädchens. Aber Auriane, die in den Wirren ständiger Grenzkriege und Raubzüge groß wird, ist beides - ihrem Vater der ersehnte Sohn, der Mutter die geliebte Tochter. Für ihr Volk verzichtet sie auf Eheglück, Wotan weiht sie sich, Schildmaid und Schwertbraut. Doch das Elend der Frau im Krieg bleibt ihr nicht erspart - Odbert der Hüne, ein Vatermörder und Verräter, mißbraucht sie, bevor er zu den Römern flieht. Auriane überlebt und gelobt Rache. Von einem gefangenen Legionär läßt sie sich im Schwertfechten und in der römischen Kriegskunst unterrichten. Bis aus dem Lehrer ein Liebhaber wird und sie für die Beziehung mit einem Römer den Tod im Moor fürchten muß. Bei einem neuerlichen Einfall der Römer wird Baldur gefangen, und das Orakel der Priesterin erfüllt sich auf schreckliche Weise: Auf seine Bitte hin durchbohrt ihn Aurianes Speer. Nur knapp entgeht sie der Verurteilung als Mörderin. Ihr Volk ruft sie als Führerin zurück, und das Schlachtenglück ist ihr lange hold. Dann aber wendet sich das Blatt, die Chatten werden geschlagen, und mit den letzten Überlebenden wird Auriane gefangen und nach Rom geführt. Ein Mann hält schützend seine Hand über sie, der römische Patrizier Marcus Julianus, der sie aus der Ferne bewundert. Er rettet sie vor der Lust des grausamen Kaisers Domitian, kann jedoch nicht verhindern, daß die stolze Barbarin als Gladiatorin um ihr Leben kämpfen muß. Als man ihre überragende Geschicklichkeit im Schwertkampf erkennt, wird sie schnell zum Liebling der Massen. Zugleich entdeckt sie auch die Liebe, denn in Marcus Julianus hat sie den Mann ihres Lebens gefunden. Donna Gillespie hat es geschafft, ein Buch von fast 1200 Seiten zu schreiben, in dem es keine Längen gibt. Vor einem Hintergrund voller Farben und Töne entfaltet sich ein Drama mit einer Heldin im Mittelpunkt, die mit beiden Beinen auf der Erde steht, sich in einer Welt der Männer nicht unterwirft - mit der sich jede Leserin gern identifiziert, un die in Männern romantische Sehnsüchte weckt. Donna Gillespie zeigt uns ein antikes Rom, wie es in Quo vadis kaum besser beschrieben ist, und eine wilde, phantastische, nicht weniger reizvolle Welt der Germanen.
 
Biographie:
*Donna Gillespie lebt in San Francisco und schreibt an ihrem zweiten Roman. In über fünfzehnjähriger Arbeit entstand neben ihrer Tätigkeit als Fotografin und bildende Künstlerin der vorliegende Roman.
 
Grosse-Literatur.de-Rezensionen:
Donna Gillespie hat das herausragende Talent keine einzige Seite dieses doch recht umfangreichen Epos’ langweilig erscheinen zu lassen. Im Gegenteil. Der Leser wird sofort in die Geschichte eingewoben, wird Beteiligter, gehört zum engsten Vertrautenkreis Aurianes und Marcus’. Man wird eingeweiht in die mystischen Riten des alten Germanenvolks, ihren tiefen Glauben und familiäre Bindungen. Ebenso erfährt man vom mittelalterlichen Rom, indem Intrigen und Sklaverei eine hohe Präsenz haben. Neben geschichtlichen Aspekten und den so farbenprächtig gestalteten Kulturen sind es vor allem die Menschen mit ihren Stärken und Schwächen, die diesen Roman zum Leben erwecken. Und nun am Ende, da sich Marcus und Auriane endlich gefunden haben, bin ich froh, dass es eine Fortsetzung gibt.

 

Sandra Kuhn, Grosse-Literatur.de
 
 
weitere Titel von Donna Gillespie bei Grosse-Literatur.de:
Mondschatten
 
 
 
 
   
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