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| Marsha Mehran |
| Rosenwasser und Meerjungfrauen |
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Original: Rosewater and Soda Bread
Verlag: Limes
Format: gebunden, 420 S.
ET: 11 / 2008
Preis: 19,95 €
ISBN: 978-3-8090-2548-1
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| Klapptext: |
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Verführerisch wie duftendes Rosenwasser - die Erfolgsgeschichte von "Das persische Café" geht weiter!
Seit anderthalb Jahren leben die drei faszinierend schönen Schwestern Marjan, Bahar und Layla Aminpour nun in dem kleinen irischen Städtchen Ballinacroagh. Die anfängliche Aufregung um ihr persisches Café hat sich inzwischen gelegt. Und dank der himmlischen Speisen, die nicht nur dem Leib, sondern oft genug auch der Seele Kraft schenken, hat das bezaubernde Trio aus dem Iran die Herzen der Menschen im Ort längst für sich gewonnen. Als Marjans gute Freundin Estelle eines Tages am Strand ein völlig unterkühltes und hochschwangeres Mädchen findet, sucht Marjan nach den Angehörigen der verzweifelten "Meerjungfrau". Diese Suche versöhnt nicht nur das junge Mädchen mit seinem Vater, sie hilft Marjan auch, ihrer Beziehung zu Julian Winthrop endlich eine echte Chance zu geben. Und schließlich gelingt es den Schwestern sogar, ihren eigenen Weg zwischen persischer und irischer Kultur zu finden. Garniert mit vielen köstlichen Rezepten zum Nachkochen! |
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| Biographie: |
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| Geboren in Teheran, entkam Marsha Mehran 1979 mit ihrer Familie nur knapp den Wirren der iranischen Revolution. Ihr erster Roman, "Das persische Café", war international ein Bestseller. Nachdem sie in Argentinien, den USA, Australien und Irland lebte, hat sie sich vor kurzem in New Jersey, niedergelassen. |
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| Grosse-Literatur.de-Rezensionen: |
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Marjan und ihre beiden Schwestern Bahar und Layla haben bereits eine weite Reise hinter sich bevor sie schließlich einen Fuß in das irische Dörfchen Ballinacroagh setzten. Auf der Flucht vor Bahars gewalttätigem Ehemann hat es die drei zunächst aus dem Iran nach London und schließlich nach Irland verschlagen. Während Marjan hier ihren Traum vom eigenen Café verwirklicht hat, haben auch Bahar und Layla in dem verschlafenen Dorf Fuß gefasst. Doch hier begegnen ihnen nicht alle Menschen wohlwollend ...
Als schließlich Julian Winthrop heimkehrt um das Anwesen seiner Familie zu renovieren und auch ein Auge auf Marjan wirft, brodelt die Gerüchteküche gewaltig. Doch Marjan hat noch immer mit den Geistern ihrer Vergangenheit zu kämpfen. Marjans Freundin Estelle macht am Strand eine erschreckende Entdeckung: im Sand findet sie den bewusstlosen Körper einer jungen Frau, die einfach nicht zum Sprechen bewegt werden kann ...
Marsha Mehran schafft es, dass man die Schwestern fast augenblicklich ins Herz schließt. Man schaut der ältesten, Marjan, beim Kochen geradezu über die Schulter und vermag die leckeren Düfte ihres Essens beinahe riechen zu können. Dabei wird dem Leser nicht nur ein wenig iranische Tradition vermittelt, man bekommt auch richtig Appetit auf Marjans Menüs, denn jedes Gericht trägt auch zum Gleichgewicht von Körper und Seele bei. Damit gelingt es der Autorin, dass man große Lust am Nachkochen bekommt, denn nahezu jedes Gericht ist im nachfolgenden Rezeptteil wiederzufinden.
Gerade die Mischung aus iranischen und irischen Traditionen, in die der Leser hier einen kleinen Einblick erhält sowie das ländliche Flair des irischen Dörfchens und seinen Bewohnern, lassen das Lesen zu einem Vergnügen werden.
Die drei Schwestern geben ein liebenswertes Trio ab, über das man gern mehr erfahren möchte, und auch die vielen anderen Figuren, die die Autorin detailreich gezeichnet hat, verleihen dem Roman seinen ganz eigentümlichen Glanz.
Fazit: Marsha Mehran hat eine besondere Art dem Leser die iranische Lebens- und Esskultur näher zubringen. Sie verwebt geschickt Traditionen mit einer einfühlsamen Geschichte um Freundschaft und Liebe zu einem echten Leseerlebnis.
Sandra Kuhn, Grosse-Literatur.de
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