| |
|
|
| |
| Waris Dirie |
| Schmerzenskinder |
| |
Verlag: Marion von Schröder
Format: gebunden, 239 S.
ET: D 2005
Preis: 18,00 €
ISBN: 3-547-71067-7
Kaufen bei:
|
| Klapptext: |
|
| Waris Dirie war fünft Jahre alt, als ihre Mutter sie zu einer alten Frau in den Busch führte. Mit einer zerbrochenen Rasierklinge wurde ihre Klitoris beschnitten, ohne Betäubung. Waris verlor das Bewusstsein. Als sie aufwachte , quälten sie unsagbare Schmerzen, kurz darauf bekam sie eine schwere Infektion und lag tagelang in hohem Fieber.
Waris Dirie überlebte. Doch viele der 6000 Mädchen, die täglich Opfer einer Genitalverstümmelung werden, sterben daran. Die übrigen leiden ihr Leben lang unter Schmerzen bei der Menstruation oder beim Wasserlassen, erotische Lust können die meisten von ihnen nie mehr empfinden. Trotz der grausamen Folgen wird das 4000 Jahre alte Ritual der Beschneidung junger Mädchen weltweit praktiziert. Nicht nur in Afrika und im nahen und mittleren Osten, sondern auch in Europa werden Genitalverstümmelungen tausendfach vorgenommen – von skrupellosen Ärzten, Krankenschwestern oder medizinischen Laien. Schon vor einigen Jahren nahm Waris Dirie den Kampf gegen Genitalverstümmelung auf. Sie wurde UN-Sonderbotschafterin und gründete die „Waris Dirie Foundation“, die weltweit aktiv ist, um aufzuklären, gefährdete Mädchen zu schützen und Opfern zu helfen. In den ersten beiden Bänden ihrer Autobiographie, „Wüstenblume“ und „Nomandentochter“, schilderte Waris Dirie ihre Kindheit als Nomadin in der somalischen Wüste, ihren Aufstieg zum international gefragten Topmodel und die Rückkehr nach Afrika, mit der ihr Kampf gegen Genitalverstümmelung begann. In ihrem neuen, sehr persönlichen Buch erzählt sie von den erschreckenden Ergebnissen ihrer Recherchereise durch Europa und zeigt auf, dass es allerhöchste Zeit ist, gemeinsam etwas gegen Genitalverstümmelung zu tun. |
| |
| Biographie: |
|
| Waris Dirie, geboren 1965, verließ im Alter von vierzehn Jahren ihre Heimat Somalia und schlug sich in London zunächst mit diversen Jobs u.a. als Reinigungskraft bei McDonald’s durchs Leben, bis sie als Model entdeckt wurde. 1991 zog sie nach New York, wo sie durch Werbeaufnahmen für Levi’s, Revlon und L’Oréal berühmt wurde. Sie war auf zahlreichen Titelseiten namhafter Modezeitschriften abgebildet und spielte auch in mehreren Filmen mit, u.a. als James-Bond-Girl in „Der Hauch des Todes“. Seit 1994 ist sie UN-Sonderbotschafterin gegen Genitalverstümmelung. Im Jahr 2002 gründete sie die „Waris Dirie Foundation“, die sich gegen die Folter der rituellen Beschneidung in aller Welt wendet. Waris Dirie hat einen siebenjährigen Sohn, Aleeke. 1998 veröffentlichte sie ihre Autobiographie „Wüstenblume“. 2001 erschien ihr zweites Buch „Nomadentochter“. Beide Titel wurden internationale Bestseller. |
| |
| Grosse-Literatur.de-Rezensionen: |
|
| |
| |
| weitere Titel von Waris Dirie bei
Grosse-Literatur.de: |
|
|
Wüstenblume |
| |
| |
|
|
| |
|
|
| |
 |
|
|
|