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Hakan Nesser
 
 
 
Abini Zöllner
Schokoladenkind
Meine Familie und andere Wunder
 
Verlag: Rowohlt
Format: gebunden, 252 S.
ET: D 03 / 2003
Preis: 17,90 €
ISBN: 3-498-07662-0
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Klapptext:
Wie lebt es sich in der DDR, wenn der Vater Afrikaner und die Mutter Jüdin ist? Auf jeden Fall anders, als man denkst. Die Entwicklung der jungen Abini zur sozialistischen Persönlichkeit wir in den achtziger Jahren jäh gestoppt, als man ihr die gewünschte Lehrstelle mit der Begründung verweigert, ihr Vater sei „Ausländer“. Von da an geht es drunter und drüber: Sie lernt Friseurin, tanzt als Siebzehnjährige Revue im Friedrichstadtpalast, schauspielert, heiratet den Rockstar Dirk Zöllner. Mitten in der aufregenden Wendezeit entspinnt sich eine Liebesgeschichte, deren Turbulenzen selbst Richard Burton und Elizabeth Taylor hätten neidvoll erblassen lassen … Mit viel Humor und souveräner Offenheit erzählt Abini Zöllner ihr ungewöhnliches Leben – von ihren Eltern und einer besonderen Mutter-Tochter-Beziehung, der Lust am Anderssein und dem Lebensgefühl des jungen Berlin vor und nach der Wende, kurz: von ihrer Familie und anderen Wundern.

Mit viel Humor und souveräner Offenheit erzählt Abini Zöllner von ihrer Jugend in der DDR und den Erfahrungen im Westen, ihrer turbulenten Ehe mit dem Musiker Dirk Zöllner und einer besonderen Mutter-Tochter-Beziehung, von mittleren Katastrophen und von kleinen Wundern.
 
Biographie:
Abini Zöllner wurde 1967 in Berlin-Lichtenberg geboren. Ihre Arbeit als Model, Tänzerin und Nebendarstellerin im DDR Fernsehen gab sie in den achtziger Jahren kurz entschlossen auf, nachdem sie sich in einem Abendschullehrgang mit dem „Handwerk des massenwirksamen Schreibens“ vertraut gemacht hatte. 1990 wurde sie Korrespondentin der „Jungen Welt“; seit 1991 ist sie Redakteurin im Feuilleton der „Berliner Zeitung“.
 
 
Meinungen anderer Leser:
Abini Zöllner und das "Schokoladenkind" - ich würde sagen, ein Buch zum Schmunzeln. Ich bin sonst eher ein Typ Mensch, welcher sehr wenig Geduld aufbringen kann, ein gutes Buch zu lesen. Aber wenn es ein Buch ist wie Schokoladenkind, dann kann es durchaus schon vorkommen, das ich es gar nicht weglegen kann und es regelrecht verschlinge. So erging es mir mit dieser interessanten Geschichte aus einer Mischung tiefster DDR-Zeit und der Zeit des Mauerfalls. Abini Zöllner hat Ihre Geschichte auf eine sehr lustige Art und Weise wiedergegeben. Ich musste an einigen Stellen herzlich lachen. Vorallem aber die enge Beziehung zu Ihrer Mutter hat mich sehr beeindruckt. Auch die Beschreibungen zu Ihrer Jugend und Ausbildungszeit, den Erlebnissen mit Ihren Freundinnen oder wie es dazu kam, das Sie im Friedrichstadtpalast aufgenommen wurde. Man hatte immer das Gefühl (als gebürtiger Ossi;)), in die alte Zeit zurückversetzt zu werden. Komische Momente beim Lesen. Tja also, was soll ich noch mehr sagen?? Ich kann dieses Buch nur empfehlen. Lest es einfach selber einmal und bildet euch eure eigene Meinung.
Bettina - 2005-08-28 00:00:00
 
 
 
 
   
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