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| Laura Whitcomb |
| Silberlicht |
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Original: A Certain Slant of Light
Verlag: PAN
Format: gebunden, 320 S.
ET: 03 / 2010
Preis: 14,95 €
ISBN: 978-3-426-28328-8
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| Klapptext: |
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Helen ist tot. Und doch ist es ihr nicht vergönnt, ins Himmelreich aufzusteigen. Als durchsichtiger Schatten einer einst wunderschönen Frau bleibt sie auf Erden gefangen. Niemand sieht sie und niemand kann sie berühren. Sie ist die stille Muse ihrer »Bewahrer«, allesamt Schriftsteller, denen sie die richtigen Worte einflüstert und die nie etwas von ihrer Existenz erfahren werden. Bis eines Tages ein Siebzehnjähriger ihr Leben verändert: Er blickt Helen direkt ins Gesicht und … er lächelt! Im Körper des Schülers steckt James, ebenfalls eine Lichtgestalt. Er ist fasziniert von Helens Schönheit, und vom ersten Augenblick an wissen die beiden, dass sie füreinander bestimmt sind. Nun müssen sie alles daransetzen, einen menschlichen Körper für Helen zu finden. Eine abenteuerliche Suche beginnt ...
Helen und James – das neue Traumpaar der übersinnlichen Welt! |
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| Biographie: |
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| Laura Whitcomb ist in Pasadena, Kalifornien aufgewachsen. Bevor sie ihre Leidenschaft fürs Schreiben entdeckte, hat sie als Englischlehrerin gearbeitet. Für "Silberlicht", ihren ersten Roman, gewann sie 4 Literaturpreise und war für weitere 5 Awards nominiert. Heute lebt und arbeitet sie in Portland, Oregon. |
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| Unsere Meinung: |
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„Silberlicht“ erzählt eine ungewöhnliche Liebesgeschichte, mit ungewöhnlichen Charakteren und schlägt dabei auch ernste Töne an.
Helen Lamb ist tot. Als Geist, den niemand wahrnehmen kann, verbringt sie ganze Lebensspannen mit Menschen, die ihr ans Herz gewachsen sind. „Bewahrer“ nennt Helen jene Menschen, die ihr ein unsichtbares Dasein ermöglichen, fern von jenem kalten, nassen Abgrund in den sie gezogen wird, entfernt sie sich zu weit von ihnen. An der Seite von Mr. Brown - dem sympathischen Englischlehrer, den Helen in ihr Herz geschlossen hat - geschieht das Unfassbare: Ein Mensch kann Helen sehen! Erschüttert versucht sie mehr über den ungewöhnlichen Jungen aus Mr. Browns Englischkurs zu erfahren. James - ebenfalls eine Lichtgestalt - ist fasziniert von Helen. In dem jungendlichen Körper steckt er erst seit wenigen Wochen. Auch Helen verliebt sich Hals über Kopf in den charismatischen Jungen, der ihr schon bald so vertraut ist. Als James ihr vorschlägt ebenfalls einen Körper für Helen zu suchen, erscheint ihr dieser Gedanke zunächst absurd. Doch schon bald bekommt Helen in dem Körper der streng christlich erzogenen Jenny die Chance James auch körperlich nahe zu sein. Doch ihre Liebe ist nicht von langer Dauer, denn beide spüren, dass sie die Körper der Jugendlichen wieder verlassen müssen. Was wird mit ihnen geschehen, werden sie sich jemals wiedersehen?
Laura Whitcombs Debütroman startet zu Anfang etwas zähflüssig und will nicht so richtig in Gang kommen. Nur langsam werden die - eigentlich smarten - Charaktere dem Leser vertraut; sympathisch war mir Helen nicht sofort. Doch während des Lesens sind mir die beiden Lichtgestalten schließlich doch ans Herz gewachsen und ich war gespannt, welches Ende die Autorin ihrer Liebe geben würde.
Doch „Silberlicht“ kommt keineswegs himmelhochjauchzend daher. Neben der intensiven Liebesgeschichte zwischen Helen und James hat die Autorin auch einige ernste Themen eingeflochten, die ihrer Erzählung die nötige Dichte verleihen. Laura Whitcomb hat es mit dieser gelungenen Mischung schließlich doch noch geschafft mich zu fesseln und regelrecht in den Bann zu ziehen.
Fazit: Laura Whitcomb hat mit Helen und James zwei ungewöhnliche Protagonisten geschaffen, die in dieser sensiblen Geschichte – wenn auch nicht sofort zu Beginn – überzeugen.
  
Sandra Kuhn, Redaktion Grosse-Literatur.de
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