Klassische Autoren
Kleines Bücherzimmer
Mein Bücher-SUB
Das Lit-Blog
TOP - Bücher
Neuerscheinungen
Bücher-Charts
Schreibfeder
Märchen & Sagen
Lexikon
Zitate
Newsletter
Gästebuch
Seite weiterempfehlen
Home
   
   
Hakan Nesser
Autoreninterviews
 
 
 
Wieland Freund
Tulpenfieber
Der schwarze Karfunkel 1
 
Verlag: Beltz & Gelberg
Format: gebunden, 160 S.
ET: 01 / 2009
Preis: 12,95 €
ISBN: 978-3-407-79957-9
 
bei Amazon.de kaufen
 
Die Top-Bücher ansehen
Eine eigene Bewertung für dieses Buch abgeben
Klapptext:
"Der schwarze Karfunkel", eine neue Reihe höchst spannender und atemberaubend erzählter Geschichten um einen geheimnisvollen Edelstein, findet ihren Auftakt in einem Mantel-und-Degen-Roman im Stile der Drei Musketiere. Es folgen vier weitere, nicht minder spannende Bücher, die in einem völlig anderen Genre spielen: eine Vampir-, eine Wildwest-, eine Detektiv- und eine Science-Fiction-Geschichte. Alle Geschichten drehen sich um den wertvollen Stein, doch nicht nur das Setting wechselt, sondern auch die Protagonisten. Eine spannende und ungewöhnliche Idee!

Wie gebannt starrt der zwölfjährige Luuk auf den Stein im Degen des Musketiers. Auf seltsame Weise gleicht der in den Degen eingelassene Karfunkel der Narbe, die er auf seinem Unterarm trägt. Doch D'Ennery plagen andere Sorgen: Er soll die Semper Idem holen, die edle dreifarbige Tulpe, die kaum ein Mensch jemals zu Gesicht bekam. Der Musketier findet zwar die kostbare Blume, doch fast ebenso schnell verliert er sie wieder. In Amsterdam will er sich nun holen, was ihm zusteht, doch nun sind bereits andere auf die edle Tulpe aufmerksam geworden und es kommt zu einem nächtlichen Kampf im Garten des Tulpenzüchters Flusius. Luuk versucht dem Musketier zu helfen, doch ehe er sich versieht, hat d Ennery schon wieder etwas Wichtiges verloren und Luuk ist in ein turbulentes Abenteuer verstrickt, bei dem er den Karfunkel das erste Mal berühren darf.
 
Biographie:
Wieland Freund, geboren 1969 bei Paderborn, ist Autor, Kritiker und Journalist. Für seine ersten beiden Kinderbücher wurde er mit dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet. Er lebt mit seiner Familie in Berlin.
 
Meine Meinung:
Wieland Freund versteht es seine Leser mit einer rasanten Abenteuergeschichte im alten Amsterdam fesselnd zu unterhalten.

Luuk ist der Sohn eines Bäckers. Seine Aufgabe ist es Tag für Tag das Brot seines Vaters auf dem Markt zu verkaufen. Für Luuk steht fest: Bäckergeselle möchte er nicht werden. Seiner Neugier verdankt Luuk die zufällige Bekanntschaft mit dem Musketier d'Ennery, den er am Hafen kennenlernt. Luuk ist sofort fasziniert von seinem Degen und den im Knauf eingelassen schwarzen Karfunkel. Erst als Luuk d'Ennery gegen seinen Willen heimlich verfolgt und ihm aus einer Schlägerei heraus hilft, vertraut ihm der Musketier den Grund seiner Anwesenheit an: Er ist auf der Suche nach der seltensten Tulpe, genannt Semper Idem. Doch er ist nicht der Einzige, der Jagd auf diese wunderschöne Blume macht, wie Luuk und der Musketier schon bald feststellen müssen. Mehr unbeabsichtigt gestattet d'Ennery Luuk ihm zu helfen und muss bald feststellen, dass der Junge ein schlauer Bursche ist, zu allem bereit um ihm zu helfen ...

Der Autor erzählt gekonnt vom alten Amsterdam des Jahres 1625, dass man meinen könnte, er wäre zu dieser Zeit selbst dort gewesen. Für den Leser bedeutet dies, dass man sich die Kulisse um das ausgebrochene Tulpenfieber genau vorstellen kann und die alte Stadt mit ihrem Hafen, dem Markttreiben und den Gassen einem sofort vertraut ist.

Wieland Freund hat Figuren geschaffen, die einem sofort sympathisch sind. Allen voran Luuk, der das Abenteuer seines Lebens wittert; d'Ennery, der auf Geheiß der französischen Königin der seltenen Blumenzwiebel auf der Spur ist und Anselmus Flusius, der Botaniker, dem die Semper Idem schließlich zu verdanken ist.

Der Autor hat mit „Tulpenfieber“ eine kurze aber fesselnde Geschichte geschrieben, die nicht nur Jugendliche sofort in ihren Bann zieht. Man ist nach wenigen Seiten selbst vom Fieber ergriffen, das um die Tulpen ausgebrochen ist. Aus der Hand legen kann man dieses schmale Bändchen nur schwerlich, zu spannend ist das Geschehen.

Fazit: Eine rasante, farbenfrohe Abenteuergeschichte, die ihre Leser bestens zu unterhalten versteht und auch Lust macht, sich mehr mit dem Thema „Tulpenfieber“ zu beschäftigen.
 
 
 
 
   
Autoren A - E
Autoren F - J
Autoren K - O
Autoren P - T
Autoren U - Z
Fantasy & Science Fiction
Krimis & Thriller
Romane
Historische Romane
Liebesromane
Kinder & Jugend
Film & Fernsehen
Klassik
Serien
Sonstige
Historische Biographien
Autobiographien
Sonstige Biographien
 
Kulturen
Kunst
Geschichte
Naturwissenschaften
Gesundheit & Esoterik
Kochen & Backen
Natur
Sonstige
 
Länder
Tiere & Natur
Sonstige Bildbände
 
Gedichtbände
Prosa & Erzählungen
Kurzgeschichten