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| Christine Eichel |
| Von Bücherlust und Leseglück |
| Kluge Köpfe und ihre Bibliotheken |
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Verlag: Knesebeck
Format: gebunden, 128 S., m. 47 farb. Abb.
ET: D 03/2008
Preis: 24,95 €
ISBN: 978-3-89660-558-0
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| Klapptext: |
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Büchermenschen und Leseratten wissen, wie wichtig der Raum ist, in dem sie ihre Schätze aufbewahren: private Bibliotheken sind oft diejenigen Wohnbereiche, in denen man am meisten über Einstellungen und Leben der Menschen erfahren kann. Umso interessanter ist es, wie führende Köpfe aus Politik und Kultur mit Büchern umgehen.
In diesem Band geben 15 berühmte Persönlichkeiten Auskunft darüber, welche Lektüre sie in ihrem Leben begleitete, wohin sie sich zum Nachdenken zurückziehen, wie sie ihre Gedanken ordnen und welche Bücher sie zurzeit besonders beschäftigen. Ein Buch, das zu Vergleichen mit dem eigenen Umgang mit Büchern auffordert, das Anregungen zu neuen Leseerlebnissen gibt und uns mit seinen exklusiv entstandenen Fotografien am Leben berühmter Zeitgenossen in intimen Momenten teilnehmen lässt.
Porträtierte: Marianne Birthler, Karl Kardinal Lehmann, Rüdiger Safranski, Christina Weiss, Hanns Zischler, Volker Schlöndorff, Thea Dorn, Claus Peymann, Florian Henckel von Donnersmarck, Gabriel Garcia Márquez, Walter Kempowski, Bascha Mika, Eric-Emmanuel Schmitt, Julie Zeh, Bastian Sick |
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| Biographie: |
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| Christine Eichel, 1959 geboren, studierte Philosophie, Literaturwissenschaft und Musikwissenschaft in Hamburg. Ihre Dissertation über Theodor W. Adorno erschien 1993 unter dem Titel "Vom Ermatten der Avantgarde zur Vernetzung der Künste". Seit 1984 Autorin und Regisseurin fürs Fernsehen mit Features über Philosophie, Musik und Zeitgeschehen, Moderatorin der NDR-Talk-Sendung "Ohne Wenn und Amen". Christine Eichel lebt als freie Autorin in Berlin. 1998 erschien ihr erster Roman "Gefecht in fünf Gängen". |
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| Grosse-Literatur.de-Rezensionen: |
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Eine bunte, abwechslungsreiche Auswahl haben die beiden Herausgeber Christine Eichel und Jürgen Busche in diesem Buch versammelt. Da finden sich Autoren, Redakteure, Schauspieler, Regisseure und viele weitere in einem Band zusammen und plaudern über ihre Vorlieben in Sachen Literatur.
Die Texte beginnen lebendig und den Autoren merkt man die Lust am Erzählen deutlich an. Wir lesen von Eric-Emmanuel Schmitt, Bastian Sick, Juli Zeh und Bascha Mika; Artikel, die ihren Lesern einen gelungenen Einblick in die Lese- und Bücherwelt der „klugen Köpfe“ bieten. Ich war überrascht und habe auch weitere Texte über Walter Kempowski, Gabriel García Márquez und Florian Henckel von Donnersmarck geradezu verschlungen.
Besonders beeindruckt hat mich der Bericht über die taz-Chefredakteurin Bascha Mika, die nicht nur von den ersten Leseeindrücken des Kinderbuches „Heidi“ berichtet, sondern sich als Rowling-Fan in diesem Band regelrecht „outet“. Die anderen vorgestellten Persönlichkeiten scheinen von Trivial-/Unterhaltungsliteratur nicht viel zu halten. Hier lesen wir eher Autoren wie Benn, Proust, Mann, Tolstoi, Dostojewski, Walser und andere.
Leider konnten die Autoren die kurzweilige Art Ihrer Artikel nicht beibehalten. Schon bald wird hier mit allen möglichen Fremdworten nur so um sich geschlagen, dass einen die jetzt mittlerweile trockene, fast angestaubte Erzählweise enttäuscht zurücklässt. Und dabei begann der Band so vielversprechend und eindrucksvoll.
Die Qualität der Porträts der vorgestellten Personen in ihren Bibliotheken ist bis auf wenige Ausnahmen sehr gut gelungen. Viele spiegeln auf ihre Weise den Charakter der Person wieder. Ein paar mehr Bilder hätten es für meinen Geschmack jedoch durchaus sein können.
Das Interview mit Elke Heidenreich am Ende habe ich neugierig verschlungen; ein sehr gelungenes Gespräch zwischen zwei Autoren.
Fazit: Nicht alle Texte überzeugen, bieten aber ein abwechslungsreiches „Programm“.
Sandra Kuhn, Grosse-Literatur.de
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